Techno-Hirsch

Kürzlich präsentierte John Deere einige Neuheiten in Warschau. Besondere Leckerbissen waren dabei die Traktoren 7430 und 7530 aus Mannheim. Mit ihrer hohen Leistung und dem geringen Gewicht sind es wahre Geschosse.
Äußerlich unterscheidet sich die Kabine der neuen Traktoren gegenüber der bekannten Serie 6020 nicht. Innerlich hat sich jedoch Einiges getan.
Äußerlich unterscheidet sich die Kabine der neuen Traktoren gegenüber der bekannten Serie 6020 nicht. Innerlich hat sich jedoch Einiges getan.
Angetrieben werden die neuen Traktoren vom hauseigenen 6,8 Liter großen Sechszylindermotor. Selbstverständlich erfüllt dieser Motor die neuesten Abgasnormen der Stufe IIIa. Mit diesen geht jedoch in der Regel auch ein höherer Kraftstoffverbrauch einher. Das wollte John Deere seinen Kunden jedoch nicht zumuten. Deshalb haben die Konstrukteure tief in die Trickkiste gegriffen und den neuen Motor mit einigen kniffligen Details versehen. So bietet dieser, neben der bekannten Common-Rail-Einspritzanlage und der Vierventiltechnik neu auch eine externe, gekühlte Abgasrückführung und einen neuen Turbolader mit variabler Flügelgeometrie. Diese beiden Einrichtungen senken einerseits die giftigen Stickoxide und verhelfen andererseits zu einer besseren Sauerstoffbefüllung des Verbrennungsraumes. Die bessere Sauerstoffversorgung wird zudem durch den neuen Intercooler unterstützt. So hat der neue Motor jetzt einen doppelt so großen Ladeluftkühler wie die bisherigen Motoren der Stufe II. Damit will John Deere eine Lufteintrittstemperatur von 50° C in den Verbrennungsraum erreichen.

Zudem bieten diese Traktoren ein so genanntes Intelligent Power Management (IPM). Damit können die Traktoren für Transportarbeiten geschwindigkeitsabhängig und bei Zapfwellenarbeiten bis zu 30 PS mehr Leistung abrufen.

Autoren: Hermann GRADWOHL und Stephan SCHMIDLIN (CH)


Aktualisiert am: 21.09.2006 11:20
Landwirt.com Händler Landwirt.com User