Strudelrezepte – süß und pikant

Strudelzeit ist das ganze Jahr. Ob süß oder pikant - die Herstellung von Strudel ist einfach. Einzig das Ausziehen erfordert einiges an Geschick.
Der Rahmstrudel ist ähnlich dem Hochzeitsstrudel, der als Nachspeise bei Festtagen zubereitet wurde.
Der Rahmstrudel ist ähnlich dem Hochzeitsstrudel, der als Nachspeise bei Festtagen zubereitet wurde.
Der Strudel kommt aus der Türkei und dürfte wohl mit den Türkenbelagerungen in unser Gebiet gebracht worden sein. Von seinen Zutaten her dürfte er vom uralten Teigfleck abstammen und wurde ursprünglich in einer gusseisernen Pfanne im offenen Feuer bzw. auf dem Herd gebacken („Reinstrudel“).

Grundrezept für gebackenen Strudel:

250 g Mehl
1 EL Öl
1/8 l lauwarmes Wasser
Salz
½ EL Essig

Zum Bestreichen:

Ei: Der Teig wird dadurch hart und knusprig und bekommt eine schöne goldgelbe Oberfläche.
Fett oder Milch: Das Gebäck bekommt dadurch eine mürbere Oberfläche. Bei manchen Strudeln wird auch Obers genommen.

Arbeitstechnische Hinweise

• Heiße Füllungen gut auskühlen lassen! Teig kann brechen.
• Füllen mit faschiertem Fleisch immer roh einfüllen, damit sich die Fülle dann auch gut bindet
• Saftige Obstfüllungen mit Zucker-Bröselgemisch, Biskuitteig oder Topfenfülle soweit binden, damit die entstehende Luftfeuchtigkeit den Strudel nicht sprengt.

Mehr Tipps und köstliche Strudelrezepte von Dipl. päd. Eva Maria Lipp finden Sie in der Ausgabe 11/2011 des fortschrittlichen Landwirts.

Weiters in dieser Ausgabe

  • Vatertag: Der unentbehrliche Papa
  • Mein Name ist etwas Besonderes? Wie spreche ich meinen Partner, meine Schwiegereltern an?
  • Pflanzenjauchen sorgen für Nährstoffe
  • Der Garten im Juni



Aktualisiert am: 20.05.2011 09:59
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