Stromer erobern den Futtertisch

Selbstfahrende Futtermischwagen mit Elektroantrieb haben zahlreiche Vorteile, jedoch auch den Nachteil der eng begrenzten Mobilität. Worauf bei der Auswahl eines Modells zu achten ist, lesen Sie hier.
Ein großer Vorteil der elektrischen Mischwagen: Sie verursachen keine Emissionen. (Fotos: Burkhalter/Hersteller)
Ein großer Vorteil der elektrischen Mischwagen: Sie verursachen keine Emissionen. (Fotos: Burkhalter/Hersteller)
Futtermischwagen mit elektrischem Antrieb liegen im Trend. Mittlerweile haben bereits mehrere Anbieter von Futtermischwagen einen elektrischen Selbstfahrer im Programm. Die Gründe, weshalb elektrisch angetriebene Futtermischwagen immer beliebter werden, sind vielfältig. Landwirte, die diese bereits einsetzen, nennen niedrigere Energiekosten, niedrigere Gesamtkosten und die einfachere Bedienung bei geringerem Platzbedarf. Den niedrigeren Energiekosten steht der doch deutlich höhere Anschaffungspreis eines Elektro-Selbstfahrers gegenüber – jedenfalls auf den ersten Blick.

Elektrische Futtermischwagen sind begrenzt mobil, da kabelgebunden.
Elektrische Futtermischwagen sind begrenzt mobil, da kabelgebunden.
Kein Traktor blockiert
Werden beim Wirtschaftlichkeitsvergleich die Kosten für den Traktor berücksichtigt, dürfte die Traktor-Variante längerfristig betrachtet kaum günstiger abschneiden. Zwar wird oft argumentiert, es könne ein günstiger, alter Traktor eingesetzt werden. In der Praxis jedoch erweisen sich solche Traktoren aufgrund des höheren Treibstoffverbrauchs, unvermeidlicher Reparaturen, starker Abgasemissionen oder gar Ölverlusten auf dem Futtertisch oft nicht als eine längerfristig zufriedenstellende Variante.

Ruedi Burkhalter

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Aktualisiert am: 07.08.2018 11:06