Stromausfall - Ohne Strom geht gar nichts!

Stromausfälle können viel Geld kosten. Mit einer Notstromversorgung lässt sich in vielen Fällen menschliches Leid vermeiden. Was Sie beim Kauf eines Zapfwellengenerators beachten sollten, haben wir für Sie zusammengefasst.
Generator mit Notstromeinspeisestelle
Generator mit Notstromeinspeisestelle
Welche Bauart eines Zapfwellengenerators ausgewählt werden soll, hängt wesentlich davon ab, ob er
¨ nur für die Direktversorgung einzelner Geräte „Feldbetrieb“,
¨ nur für die Anlagenversorgung „Hausbetrieb“ (für eine ganze Betriebsanlage als Stationärgenerator) oder als
¨ Universalgeneratorfür beide Arten der Versorgung eingesetzt werden soll.
Wie die Praxis zeigt, sind Generatoren, die beide Betriebsarten abdecken, am häufigsten anzutreffen. Solche Generatoren werden auch als Universalgeneratoren bezeichnet. Sie werden an die Dreipunkthydraulik des Traktors angehängt und mit der Zapfwelle angetrieben.

Feldbetrieb
Beim Feldbetrieb versorgt der Generator die angeschlossenen Elektrogeräte (Motoren, Melkmaschine, Schweißgerät, Kreissäge usw.) direkt. Da die Zapfwellengeneratoren für den Einsatz außerhalb von Gebäuden gedacht sind, müssen sie besonders gegen Wasser und Staub geschützt sein. Sie müssen der Schutzart IP44 entsprechen. Zu erkennen ist diese Schutzartbezeichnung am Typenschild des Generators.

Das ist beim Einsatz zu beachten!
Wenn der Fall der Fälle einritt und die Notstromversorgung zum Einsatz kommen muss, sind bei der „Elektrischen Sicherheit“ folgende Punkte zu beachten:
* Keine von der Bauart ungeeignete Notstromeinspeiseleitung verwenden!
*Ausreichend lange Notstromeinspeiseleitung, empfohlen wird mind. 10 bis 15 m. Ist der engere Bereich um den Notstromstecker verstellt und die Notstromeinspeiseleitung zum Standplatz Traktor/Generator hin zu kurz, kommt es immer wieder vor, dass im Betrieb vorhandene Verlängerungsleitungen als Notstromeinspeiseleitungen zwischengeschaltet werden. Auch beim überraschenden Einsatz eines Fremdgenerators wird oft festgestellt, dass die Steckdose der Notstromeinspeiseleitung mit dem Notstromstecker nicht kompatibel ist. Provisorisch angefertigte Übergangsstücke werden dann zwischengeschaltet.

Autoren : Dipl.-HLFL-Ing. Manfred NADLINGER und Ing. Erich ARTMÜLLER (BLT-Wieselburg), Ing. Franz BRANDL und Ing. Wilhelm SCHAGERL (SVB), Ing. Walter HORZYNEK (BW Mold) und Ing. Johannes PAAR


Aktualisiert am: 11.09.2007 15:40
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