Strafe für Berglandmilch wegen Preisabsprachen

Die Berglandmilch muss mehr als 1 Millionen Euro Strafe zahlen. Das hat das Oberlandesgericht Wien als Kartellgericht entschieden. Jahrelang sollen Preise abgesprochen worden sein.
Die Berglandmilch muss für Preisabsprachen zwischen 2006 und 2012 eine Strafe bezahlen.
Die Berglandmilch muss für Preisabsprachen zwischen 2006 und 2012 eine Strafe bezahlen.
Zwischen 2006 und 2012 sollen laut orf.at vertikale Preisabsprachen stattgefunden haben, teilte das Oberlandesgericht Wien als Kartellgericht mit. Die Höhe der Geldstrafe, 1,125 Millionen Euro, wurde von der Bundeswettbewerbsbehörde beantragt. Das Urteil sei bereits rechtskräftig, da beide Parteien auf Rechtsmittel verzichteten, hieß es vom Gericht. Eine vertikale Preisabsprache liegt dann vor, „wenn ein Großlieferant seinen Vertragspartnern, die an den Endkonsumenten verkaufen, vorschreibt, wie hoch die Preise sein müssen“, erläuterte Gerichtssprecher Reinhard Hinger. Bereits vergangenes Jahr habe Berglandmilch eine Anfrage der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) erhalten, die laut dem Unternehmen auch beantwortet wurde, dabei soll auch über „Grauzonen“ gesprochen worden sein (orf.at).


Aktualisiert am: 03.02.2013 21:15
Landwirt.com Händler Landwirt.com User