Stockmanship aus der Praxis für die Praxis

Eine Methode aus den USA, das sogenannte Low-Stress-Stockmanship (LSS), kann helfen, gut mit Rindern zu arbeiten.
Regelmäßige Arbeit mit den Tieren ist die Basis des LSS-Trainings.
Regelmäßige Arbeit mit den Tieren ist die Basis des LSS-Trainings.
Die Methode wurde von Bud Williams aus der täglichen Arbeit mit Rindern und Schafen entwickelt. Seine Fähigkeiten mit Tieren zu arbeiten machten ihn weit über die Betriebe in der Nachbarschaft hinaus bekannt und er begann in den 1980er Jahren, seine Methode zu lehren. Eine Besonderheit der Methode ist, dass man dazu keine bestimmte Rinderrasse braucht und sie bei Milchvieh ebenso wie bei Mutterkühen und Mastvieh funktioniert. Man braucht keine besondere Ausrüstung dazu, sondern lediglich den Willen, gut mit seinen Tieren arbeiten zu wollen und die Bereitschaft seine Tiere auf eine neue Art anzuschauen.
Das Geheimnis des Erfolges liegt darin, dass die Tiere umso weniger lernen, je mehr sich der Druck zu Stress oder Panik steigert.
Wenn man etwas Neues lernt, ist es normal, dass es einem zunächst schwer fällt, weil es ungewohnt ist. Mit zunehmender Praxis steigern sich die Fertigkeiten und man entwickelt gute Gewohnheiten. Ganz so ist es auch mit LSS. Zunächst investiert man mehr Zeit, damit man selbst lernt. Nicht zu vergessen sind auch die Tiere, für die es eine neue Form der Arbeit ist.

Wie viel Zeit man für diese Art des Trainings von Rindern braucht und wie mit Respekt und Vertrauen der Umgang zwischen Mensch und Tier verbessert werden kann, verrät dieser Beitrag in Ausgabe 7/2011.


Aktualisiert am: 23.03.2011 21:03
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