Steyr: Rekordproduktion von 10.600 Traktoren

Steyr erwartet für das Jahr 2008 einen Rekord-Ausstoß von 10.600 Traktoren, ein Plus von 34 Prozent.
Die enorme Produktionssteigerung in St. Valentin macht einen Umstieg in den Zweischicht-Betrieb notwendig.
Die enorme Produktionssteigerung in St. Valentin macht einen Umstieg in den Zweischicht-Betrieb notwendig.
Die Planung für 2009 geht von 13.000 Einheiten aus. Die Exportrate liegt bei 70 Prozent.
20 Millionen Euro für die Errichtung hochmoderner Produktionseinrichtungen und -methoden wurden bereits investiert, zum Beispiel in die „Off Line“- Komponentenproduktion in Kooperation mit den europäischen Zulieferern. Ein weiterer Ausbau des High-Tech Standortes St. Valentin wird folgen. „Wir werden auch den Mitarbeiterstand von 540 auf 740 aufstocken und die Produktion in zwei Schichten fahren“, kündigt Ing. Andreas Klauser, Vizepräsident von Case IH und Steyr für Europa die weitere Planung für 2008 an.

Starke Position im Konzern
Im Jahr 2007 traf der Eigentümer Fiat eine für den Standort St. Valentin bedeutende Entscheidung. Die neue Position als Europazentrale brachte viele positive Veränderungen. Die gesamte Führungscrew aus den Bereichen Marketing, Vertrieb, Finanzen, Service und Parts wurde hier konzentriert. Gemeinsam mit Europachef Klauser ist man für ein Budget von einer Milliarde Euro verantwortlich.

20 Prozent Markenanteil sind Ziel
In der Zulassungsstatistik 2007 erreichten Case IH und Steyr 16,9 Prozent, obwohl man sich nach dem Ausstieg der RWA-Lagerhäuser mitten im Neuaufbau eines Händlernetzes befand. Diese Neustrukturierung ist nun abgeschlossen. Gemeinsam mit bewährten und mit neuen Partnern strebt man nun das Ziel von 20 Prozent Marktanteil an.
International wollen die Österreicher vor allem im Kommunal- und Forstbereich mit der Marke Steyr in Zukunft eine größere Rolle spielen.

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Aktualisiert am: 16.08.2008 19:33
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