Steyr Multi - zurück zu den Wurzeln

Erstmals wurde der neue Multi von Steyr auf der Agraria in Wels gezeigt. Seither wird er auf zahlreichen Ausstellungen herumgereicht und zieht nicht nur Steyr-Fans an. Schließlich handelt es sich dabei um den Nachfolger der bedeutendsten und meistverkauften Traktorbaureihe aus St. Valentin, der Serie 9000 MT.
Der Steyr Multi wurde in St. Valentin entwickelt und wird auch in Österreich gebaut.
Der Steyr Multi wurde in St. Valentin entwickelt und wird auch in Österreich gebaut.
Für viele „Kenner“ war der MT der letzte Steyr-Traktor mit österreichischen Wurzeln. Die anderen Baureihen teilen sich mittlerweile mit den Schwester-Marken des CNH-Konzerns eine gemeinsame Plattform. Über diese Mehr-Marken-Strategie wurde in den letzten 12 Jahren viel diskutiert. Mit dem neuen Multi will man sich wieder stärker vor allem von der blauen Konzernschwester New Holland differenzieren. Der Unterschied zum roten Case IH Farmall U Pro wird mit Ausnahme der Farbe nur marginal sein. In Österreich soll diese Traktorbaureihe aber nur als Steyr angeboten werden.

Von Österreichern für Österreicher
Innenansicht der neuen Steyr Premium-Kabine.
Innenansicht der neuen Steyr Premium-Kabine.
Bei der Erstpräsentation wurde mehrmals mit Stolz betont, dass der Multi gänzlich in St. Valentin entwickelt wurde und auch in Österreich gebaut wird. Neben dem eigenen Entwicklungszentrum in St. Valentin bediente man sich auch einigen spezialisierten Partnern in der Region rund um Steyr. In vielen Punkten ist dies auch eindeutig erkennbar, wenngleich auch wesentliche Komponenten wie zum Beispiel der Motor oder der Kabinenrahmen etc. in anderen CNH-Baureihen zu finden sind. Neu sind vor allem das 4-fach-Lastschaltgetriebe von ZF, die Kabinenausstattung mit dem überarbeiteten Multicontroller, die Vorderachse mit dem Frontanbauraum und die Heckhydraulik mit dem getrennten Ölhaushalt.Der Name „Multi“ ist bei dieser Traktorbaureihe Programm. Sie ist vielseitig einsetzbar und auf die Anforderungen von gemischten und tierhaltenden Betrieben abgestimmt. Zudem lässt sich der Multi mit verschiedenen Optionen auch für den Kommunal- und Forsteinsatz fit machen.

Der Multi wird voraussichtlich in drei Ausstattungsvarianten angeboten. Welchen Umfang diese haben werden und was sie kosten soll in Kürze feststehen. Die volle Verfügbarkeit der gesamten Baureihe stellt der Hersteller für September 2013 in Aussicht. Wie es uns bei der ersten Probefahrt im Steyr Testgelände ergangen ist erfahren Sie in der nächsten Ausgabe unserer Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“. Wir freuen uns schon auf den ersten Feldeinsatz mit dem Multi, der uns von Steyr für das Frühjahr 2013 versprochen wurde.

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Aktualisiert am: 16.11.2012 18:31
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