Steirischer Kren als europäisches Top-Produkt geadelt

EU-Herkunftsschutz ist große Auszeichnung. Steirischer Kren steht somit in einer Reihe mit französischem Champagner, italienischem Prosciutto di San Daniele, steirischem Kernöl oder griechischem Feta Käse.
Freudentränen beim Krenreiben: Landesrat Johann Seitinger mit Präsident Gerhard Wlodkowski und Meisterkoch Willi Haider.
Freudentränen beim Krenreiben: Landesrat Johann Seitinger mit Präsident Gerhard Wlodkowski und Meisterkoch Willi Haider.
„Ab sofort ist die Herkunft von Steirischem Kren geschützt. Diese typisch steirische Spezialität darf ab sofort das EU-Herkunftssiegel „Steirischer Kren g.g.A führen. Es gibt Bauern und Konsumenten Sicherheit“, freut sich Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski. Und er begründet: „Damit wird die ursprüngliche heimische Produktion vor Kopien aus anderen Ländern geschützt. Und die Konsumenten können Vertrauen und Sicherheit haben, dass ´Steirischer Kren g.g.A´ unverwechselbar ist, höchste Qualität hat und von steirischen Äckern stammt“. Bisher hat die EU zwei steirische Spezialitäten mit dem Herkunftsschutz ausgezeichnet: Kren und Kürbiskernöl. Österreichweit sind es 13 Produkte.

„Der EU-Herkunftsschutz hilft mit, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. Immerhin stand der heimische Krenanbau schon mehrmals vor dem Aus“, sagt Martin Kern, Obmann des Vereins Genussregion Steirischer Kren g.g.A., der die Produzenten bei der Herkunftssicherung unterstützt. Überwiegend wird Kren in der Südoststeiermark, insbesondere in den Bezirken Bad Radkersburg und Feldbach angebaut. Mit einer Wertschöpfung von drei Millionen Euro ist er in dieser Region ein wichtiger wirtschaftlicher Erwerbsfaktor für die Bauern und die Vermarktungs- und Verarbeitungsbetriebe sichern in der Region wertvolle Arbeitsplätze.

Aktualisiert am: 18.03.2009 08:58
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