Steirische Selchwarenprämierung: Produkte mit höchster Qualität

Bei der zehnten Selchwarenprämierung wurden 120 Teilnehmer ausgezeichnet.
Bauernbundobmann Gerhard Wlodkowski (Dritter von links) und Landesrat Johann Seitinger (ganz rechts) mit Ausgezeichneten bei der Selchwarenprämierung 2007 im Weißen Saal der Grazer Burg. (Foto: Peter Manninger)
Bauernbundobmann Gerhard Wlodkowski (Dritter von links) und Landesrat Johann Seitinger (ganz rechts) mit Ausgezeichneten bei der Selchwarenprämierung 2007 im Weißen Saal der Grazer Burg. (Foto: Peter Manninger)
Mehr als 75 Prozent – 121 von 160 eingereichten Produkten wurden von Landesrat Johann Seitinger am 12. März bei der Selchwarenprämierung im Weißen Saal der Grazer Burg ausgezeichnet. 26 mal wurde „Gold“, 53 mal „Silber“ und 42 mal wurde Bronze vergeben. Die Bewertung erfolgte durch zwei Jurygruppen zu je drei Personen. Die Juroren, Fleischermeister, Direktvermarkter, Lehrer aus den landwirtschaftlichen Schulen, Mitarbeiter aus dem Bereich der Wirtschaftskammer, Gäste aus anderen Ländern sowie „Kuchlmasta“ Peter Lexe bewerten die Produkte, ohne den jeweiligen Erzeuger zu kennen.

Die Kriterien
Bewertungskriterien sind dabei das äußere und innere Erscheinungsbild der Produkte sowie deren Konsistenz, Geruch und Geschmack. „Diese Marke der steirischen Selchprodukte ist nicht nur Ausdruck unserer steirischen Kultur und Lebensart, sondern zeigt auch, dass, obwohl die Bewertungskri-terien immer anspruchsvoller werden, immer mehr steirische Bauern auf diesem erfolgreichen Markt tätig werden“ freute sich der zuständige Landesrat Johann Seitinger.

Beste Qualität
Bauernbundobmann Gerhard Wlodkowski verwies auf die besondere Qualität der Produkte: „Die steirischen Selchwaren haben in den vergangenen zwei Jahren eine beachtliche Qualitätssteigerung erfah-ren: Wurden im Jahr 2005 zirka 57 Prozent der eingereichten Produkte prämiert, waren es 2006 bei-nahe 70 Prozent und heuer 75,1 Prozent.“ Derzeit produzieren zirka 1.000 steirische Bauern – darunter viele Vollerwerbsbauern – und Buschenschenken Selchwaren. Sie schaffen dabei ungefähr 2.500 Arbeitsplätze. Ein erheblicher Anteil der Produkte wird über die steirischen Grenzen hinaus bis Vorarlberg und Wien exportiert.


Aktualisiert am: 16.03.2007 22:16
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