Steirer schützen Klima

Der Klimawandel ist unübersehbar, der Globus erwärmt sich. Das hat auch Konsequenzen für die einheimische (Land)Wirtschaft. Beispielsdaten aus der Steiermark.
Die Sommer von 1994 bis 2003 waren die wärmsten der letzten 500 Jahre.
Seit Ende der 60er Jahre hat die winterliche Schneebedeckung um 10 % abgenommen, das hat Auswirkungen auch auf den Grundwasserspiegel.
Die Baumgrenze wandert nach oben, pro Grad Erwärmung um 180 m.
Pro Grad Erwärmung werden die Winter um 50 Tage kürzer. Bei der bisherigen. Erwärmung heißt das, dass der Winter ca. 80 kürzer ist als früher. Skiliftbetreiber spüren das.

Klimaschutzstrategie
Auf drei Arten ist auf den Klimawandel zu reagieren:
Sofortmaßnahmen bei direkten Änderungen: Das betrifft die Sicherstellung der Wasserversorgung, Ausgleich bei Dürreschäden etc.
Die Anpassung an veränderte Bedingungen, für die Landwirtschaft werden andere Kulturen (trockentolerante) wichtig, die Fruchtfolge wird sich ändern müssen.
Maßnahmen gegen den Klimwandel sind nötig.

Die Steiermark setzt als Schwerpunkte
Ausbau des öffentlichen Verkehrs
Ausbau der Fernwärmeversorgung
Umstellung der Wärmeerzeugung auf erneuerbaren Energieträger
Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern
Verbesserung der Abfallwirtschaft
Energieeinsparung, v.a. im Wohungsbau und in der industriellen Fertigung.

Ökonomisch sinnvoll
Von 2006 bis 2010 sollen in der Steiermark 60.000 neue Holzheizungen installiert werden, diese Haushalte ersparen sich pro Jahr dann ca. 55 Mio. € an Brennstoffkosten. Wer mit Holz heizt, erspart sich ca. 918 € im Vergleich zu Öl. Durch die Umstellung lassen sich ca. 3100 heimische Dauerarbeitsplätze schaffen und die CO2-Emmissionen um 426.000 t senken.


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Aktualisiert am: 19.09.2005 14:37
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