Stallpflicht für Geflügel in den betroffenen Gebieten!

Am Sonntag wurde in St. Primoz ein toter Schwan gefunden. Aus Sicherheitsgründen wird rund um den Ort Primoz eine Sicherheitszone von 3 km eingerichtet und weiters eine 10 km Durchmesser große Überwachungszone, welche auch die Steiermark betrifft!
Betroffene Gemeinden:
  • In der Gemeinde Soboth, die Katastralgemeinden Laaken und Soboth;
  • in der Gemeinde St.Oswald ob Eibiswald die Katastralgemeinden St.Oswald, Krumbach und Mitterstraßen;
  • in der Gemeinde Aibl die Katastralgemeinden Aibl, Aichberg, Hadernigg, Rothwein, St. Bartlmä, St. Lorenzen und Staritsch;
  • in der Gemeinde Eibiswald die Katastralgemeinde Eibiswald;
  • in der Gemeinde Großradl die Katastralgemeinden Bachholz, Feisternitz, Kleinradl, Kornriegl, Oberlatein, Stammeregg und Sterglegg;
  • in der Gemeinde Wernersdorf die Katastralgemeinden Buchenberg-Burgstall, Pörbach und Wernersdorf.


Agrarlandesrat Johann Seitinger hat gestern umgehend die Mitglieder des Landeseinsatzstabes für Tierseuchenausbrüche über den Fall in Slowenien informiert. Sofort verständigt wurden auch die Bürgermeister, Amtstierärzte, Bezirkshauptmannschaften und die betroffenen Betriebe.

Ab sofort treten folgende Maßnahmen im betroffenen Gebiet in Kraft:
  • Stallpflicht für Geflügel
  • Erhebung der betroffenen Betriebe
  • Überprüfung des Gesundheitszustandes der Tierbestände durch Amtstierärzte
  • Einschränkung des Tier- und Warenverkehrs
  • Tierschauen und Märkte werden untersagt
  • Untersagung der Jagd auf Wildvögel
  • Fütterung und Tränkung nur in überdachten Bereichen
  • Hygienemaßnahmen sind am Betrieb zu ergreifen
  • Einsenden von tot aufgefundenen Wasservögeln ist verpflichtend
  • Getrennte Haltung von Enten und Gänsen vom anderen Geflügel


Landesrat Seitinger bittet die Bevölkerung nicht in Panik zu verfallen und weiters: "Es wird alles getan, um die Bevölkerung zu schützen und zu informieren“.


Aktualisiert am: 23.03.2006 11:16
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