Spurenelemente und ihre Wechselwirkungen in der Rinderfütterung

Spurenelemente haben eine große Bedeutung für verschiedenste Aufgaben im Körper der Kuh. Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Nährstoffen können aber Probleme verursachen obwohl die Kuh mengenmäßig ausreichend versorgt wird.
Bei der Fütterung der Rinder ist ebenso auf eine ausreichende Versorgung mit Spurenelementen zu achten.
Bei der Fütterung der Rinder ist ebenso auf eine ausreichende Versorgung mit Spurenelementen zu achten.
Beim Kupfer können mögliche antagonistische Wirkungen schon im Pansen der Kuh auftreten, wenn sich schwerlösliches Kupfersulfit bildet. Das Zusammenspiel mit Molybdän oder eben auch mit Eisen kann diesen Effekt noch weiter verstärken. Weiterhin kann Eisen auch die Resorption von Kupfer im Dünndarm hemmen. Auf jeden Fall sollte bei der Mineralstoffzufütterung immer eine vollständige Bedarfsdeckung der einzelnen Mengen- und Spurenelemente im Mittelpunkt stehen, nicht aber eine punktuelle Überversorgung nur bestimmter Elemente. Damit verbunden, nämlich durch die genannten Wechselwirkungen bedingt, wäre die Gefahr von Imbalancen und demnach mögliche sekundäre Unterversorgungen gewisser anderer Elemente. Des Weiteren ist die Verfügbarkeit der Spurenelemente auch von verschiedenen Rationsbestandteilen abhängig. So spielen in diesem Zusammenhang auch starke Fütterungsfehler, wie z.B. Pansenübersäuerungen eine Rolle. Solche können ebenfalls die Resorption der Mineralstoffe beeinträchtigen.


Autor: Von Dr. Katrin Mahlkow-Nerge, LK Schleswig-Holstein

Mehr darüber erfahren Sie in der Ausgabe 6 von „Der fortschrittliche Landwirt“

Weiters in dieser Ausgabe:

  • Brunsterkennung: So bleibt keine Brunst unentdeckt
  • Weidestart im Frühjahr nicht verschlafen
  • Steiniger Weg zu Top-Heuqualitäten
  • Abkalbungen professionell managen



Aktualisiert am: 11.03.2013 11:05
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