Sprachstörungen nach einem Schlaganfall

Ein Schlaganfall kann das Leben der Betroffenen ebenso wie dasjenige der Angehörigen tiefgreifend verändern. Jeder ist gefordert, mit der neuen Situation zurecht zu kommen bzw. dem Patienten so viel Unterstützung als möglich zu geben.
Nach einen Schlaganfall müssen die Patienten oft mit Sprachstörungen zurecht kommen.
Nach einen Schlaganfall müssen die Patienten oft mit Sprachstörungen zurecht kommen.
Ein Schlaganfall oder Gehirnschlag wird grundsätzlich durch eine Störung in der Blutversorgung des Gehirns ausgelöst. In ca. 70% der Infarkt-Fälle ist das Versorgungsgebiet der mittleren Gehirnarterie betroffen. Ein solcher Infarkt führt zu einer Unterversorgung der dahinterliegenden Gewebeteile und zu einem Absterben von Nervenzellen. Mögliche Folgen eines solchen Infarktes sind daher u. a. Sprachstörungen (Aphasien), Lähmungen sowie sensible Störungen (Tast-, Temperatur-, Schmerzempfinden). Die Symptome sind grundsätzlich auf der gegenüberliegenden Seite der betroffenen Gehirnseite zu erwarten.
Eines steht jedenfalls fest: Eine Aphasie als Folge eines Schlaganfalls schädigt die sprachlichen Leistungen der Betroffenen, hat jedoch nichts mit deren intellektueller Leistung oder mit dem Gedächtnis zu tun.

In Ihrem Artikel beschreibt Mag. Elisabeth Finotti (LFZ Raumberg-Gumpenstein) die verschiedenen Formen der Sprachstörungen und gibt Hinweise für die Angehörigen. Sie finden den Beitrag in der Ausgabe 12 des fortschrittlichen Landwirts.


Weiters in dieser Ausgabe:
  • Hochsensible Kinder
  • Serie Wohnraumpsychologie
  • Kräutertinkturen und Ölauszüge selber machen


Aktualisiert am: 11.06.2012 15:01
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