Spezielle Fälltechniken

Regional unterschiedliche Arbeitsweise der Fällarbeit, wie die speziellen V-Schnitte und Kerbschnitte.
Fälltechnik beim Starkholz
Fälltechnik beim Starkholz
Als die Motorsäge in den 1950er-Jahren die Handsäge zu verdrängen begann, stellten Fachleute dies anfänglich in Frage. Der Siegeszug der Motorsäge war jedoch nicht aufzuhalten. Wenn heute im Zeitalter der vollmechanisierten Holzernte nach wie vor mehr als 2/3 des Einschlages mit der Motorsäge erfolgen, ist ihre Bedeutung bei der Waldarbeit unbestritten. Für jedes Forstwerkzeug bedarf es geeignete Arbeitsmethoden. Die allgemein anerkannten Arbeitsmethoden für die motormanuelle Holzernte sind für die heimische Forstwirtschaft unter anderem umfassend in der Broschürenreihe „Holzernte in der Durchforstung“ der Kooperationsplattform von Forstwirtschaft Holz Papier- und Zellstoffindustrie sowie der Span- und Faserplattenindustrie (FHP) dokumentiert. Die sich in der Praxis entwickelten speziellen Arbeitstechniken finden – sofern sie sich als vorteilhaft und gefahrlos umsetzbar erweisen – zeitlich versetzt als Lehrmeinung Aufnahme in den Katalog dieser Regeln. Bei den beschriebenen Fälltechniken (auch mit Seilwinde) ist dies in dieser Form nicht gegeben. Es handelt sich um bereits bewährte Arbeitsweisen, die forstliche Institutionen in der Schweiz oder Deutschland anwenden.
Autor: Von Leopold SCHALK, Deutsch-Haseldorf. In Ausgabe 14/2013 „Fortschrittlicher Landwirt" erfahren Sie mehr darüber.


Aktualisiert am: 05.07.2013 08:31
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