Speisepilze im Wald - des einen Leid, des anderen Freud

Pilze und Schwammerl sind seit jeher eine wichtige und wertvolle Ergänzung unseres Speiseplans – ganz zu schweigen vom Spaß, den das Sammeln dieser Schätze bereitet. Manchmal können organisierte SchwammerlsucherInnen aber auch fast zu einer Plage werden. Nicht alles ist jedoch erlaubt.
Der Steinpilz: Wohl der beliebteste unter den Speisepilzen! Nicht umsonst trägt er auch die Namen "Herrenpilz" bzw. "Edelpilz".
Der Steinpilz: Wohl der beliebteste unter den Speisepilzen! Nicht umsonst trägt er auch die Namen "Herrenpilz" bzw. "Edelpilz".
Was für die Früchte auf den Feldern gilt, gilt auch für den Wald. Demnach sind Pilze und Beeren als Erträgnisse von Grund und Boden Eigentum desjenigen, der auch den Grund besitzt bzw. bewirtschaftet. Das Sammeln von Pilzen, oft auch als „kleine Waldnutzung“ bezeichnet, ist daher grundsätzlich an die Zustimmung des Grundbesitzers gebunden. Praxis ist allerdings, dass es solange erlaubt ist, als es der Grundbesitzer nicht ausdrücklich verbietet.

Ab Seite 25 unserer neuesten Ausgabe des fortschrittlichen Landwirts bringen wir einen guten Überblick über die rechtliche Situation und geben gute Tipps zur Erhöhung der Freude am Sammeln und für die Steigerung des kulinarischen Genusses von Pilzen und Schwammerln.

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Aktualisiert am: 09.09.2011 04:27
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