Spanien treibt Sauen Gruppenhaltung voran

Spanische Betriebe, die noch nicht auf die Gruppenhaltung tragender Sauen umgestellt haben, bekommen vom dortigen Landwirtschaftsministerium Auflagen. Sie müssen bis zum 1. September bekanntgeben, was am Betrieb weiter geschehen wird.
Betriebe, die in Spanien noch nicht auf die Sauengruppenhaltung umgestellt haben, bekommen nun Auflagen vom Ministerium.
Betriebe, die in Spanien noch nicht auf die Sauengruppenhaltung umgestellt haben, bekommen nun Auflagen vom Ministerium.
Sauenhaltende Betriebe in Spanien, die die Umstellung auf die Gruppenhaltung bis zum 1. Januar zeitlich nicht schaffen, ihren Betrieb aufgrund der neuen tierschutzrechtlichen Vorgaben aufgeben oder den Produktionsschwerpunkt wechseln, müssen das bis Ende September den zuständigen Stellen melden. Das hat das Landwirtschaftsministerium in Madrid mitgeteilt. Wer die Umstellung auf die Gruppenhaltung beabsichtige, aber in Zeitverzug sei, habe außerdem einen detaillierten Plan zu seinen Anpassungsmaßnahmen vorzulegen. Betriebe, die zu Jahresbeginn nicht auf Gruppenhaltung umgestellt hätten, müssten mit Sanktionen rechnen, betonte das Ressort und nannte unter anderem ein Besamungsverbot. Anlass zu großer Sorge, dass viele Betriebe die EU-Vorgaben bis Jahresende nicht umsetzten, gebe es allerdings nicht. Die Branchenvereinigung Anprogapor gehe davon aus, dass bereits mehr als 60 % der Höfe die Umstellung auf Gruppenhaltung realisiert hätten.

Aktualisiert am: 04.07.2012 09:14
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