Spanien steigert Schweinefleischexporte

Die Iberer konnten in den letzten Jahren nicht nur die Schweinefleischerzeugung deutlich steigern. Sie waren auch im Verkauf erfolgreich.
Nicht nur der bekannte Iberico wird immer beliebter – die Spanier konnten ihre Schweinefleischexporte in den letzten zehn Jahren verdoppeln. (Foto: peacefoo/Shutterstock.com)
Nicht nur der bekannte Iberico wird immer beliebter – die Spanier konnten ihre Schweinefleischexporte in den letzten zehn Jahren verdoppeln. (Foto: peacefoo/Shutterstock.com)
Die Schweinefleischerzeugung in Spanien ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Auch die Exporte haben entsprechend zugelegt. Nach Angaben der britischen Absatzförderungsorganisation AHDB haben die Iberer in den ersten vier Monaten 2018 rund 537.800 t Schweinefleisch ins Ausland verkauft. Um 7,6 % mehr als im Vorjahreszeitraum und gut doppelt so viel wie vor zehn Jahren. Aufgrund der niedrigeren Preise lag der Exporterlös mit 1,17 Mrd. Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Andere Europäische Fleischvermarkter verspüren das drückende Angebot der Iberer. Der Absatz von frischen und gefrorenen Teilstücken aus Spanien in anderen Mitgliedstaaten hat gegenüber dem ersten Jahresdrittel 2017 um 9,2 % auf 336.500 t zugenommen. Besonders gestiegen sind die Exporte nach Tschechien. Die Ausfuhren in das osteuropäische Land legten um 88 % auf 30.800 t zu. Auch in Polen mit einem Absatzplus von 21 % auf 23.200 t sowie Portugal mit einem Zuwachs von 33 % auf 37.000 t konnte man ordentlich zulegen. Wichtigster Kunde blieb jedoch Frankreich mit einer Abnahmemenge von 78.600 t (+ 5 %). Auch bei den Drittlandexporten von Schweinfleisch konnten die spanischen Anbieter Erfolge verbuchen. Diese stiegen um 5 % auf 201.300 t.

Aktualisiert am: 27.07.2018 12:35