Spaltenschieber für die Schweinemast

Altgebäude nutzen ist das große Anliegen von Josef Große Kleimann. Weil die Raumhöhen dort oft niedrig sind, ist beim Güllekeller Kreativität angesagt. Ein selbst gebauter Spaltenschieber soll Kot und Urin trennen und mehr Tierwohl bringen.
Mit diesem selbst gebauten Spaltenschieber will Josef Große Kleimann Kot und Urin trennen und aus dem Stall befördern.
Mit diesem selbst gebauten Spaltenschieber will Josef Große Kleimann Kot und Urin trennen und aus dem Stall befördern.
Eine grau-schwarze, schwabbelige und stinkende Masse auf einem grünen Anhänger neben einem Schweinestall. Gülle? Nicht ganz. „Eigentlich sollte das nur der Kot sein. Aber die Trennung von Kot und Urin funktioniert noch nicht 100%ig“, erklärt Josef Große Kleimann. Der Schweinemäster aus Nordrhein-Westfahlen will mithilfe eines Schiebers die Exkremente der Mastschweine trennen und täglich aus dem Stall befördern. Dadurch soll sich das Stallklima verbessern. Weniger Kot und Urin im Stall bedeutet auch eine bessere Luft. Das ist ein toller Nebeneffekt, aber der Hauptgrund, um den Schieber einzubauen, geht viel weiter: „In unserer Region ist die Viehdichte enorm hoch und die Ackerfläche knapp. 200 Kilometer südlich könnten die Ackerbauern den Phosphor aus dem Kot gut gebrauchen. Den Stickstoff aus dem Urin bringen wir aber auf unseren eigenen Feldern aus“, sagt Josef Große Kleimann. Das Trennen von Kot und Urin würde auch den Transport erleichtern.

Den gesamten Artikel über die Spaltenschieber können Sie in der LANDWIRT Ausgabe 18/2013 nachlesen. Gratis Probeheft bestellen.

Weitere Fotos vom Spaltenschieber finden Sie hier.

Aktualisiert am: 12.09.2013 10:00
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