Solaranlagen machen Heizen so günstig wie noch nie

Aktuelles Ölpreisniveau und Förderungen durch Bund, Länder und Gemeinden machen Solarwärmeanlagen noch interessanter.
Der Fördertopf für Thermosolaranlagen ist wieder offen.
Der Fördertopf für Thermosolaranlagen ist wieder offen.
Der von der Bundesregierung beschlossene Sanierungsscheck 2011 kann ab 1.3.2011 von Privatpersonen beantragt werden. Für die Förderaktion zur thermischen Sanierung im privaten Wohnbau und bei Betrieben stehen heuer 100 Millionen Euro zur Verfügung. Im Gegensatz zum Sanierungsscheck 2009 werden diesmal ganze 70 Prozent, also 70 Millionen Euro Fördermittel für den privaten Wohnbau bereitgestellt.
Zusätzlich zur Sanierung von Ein- oder Zweifamilienhäusern und Wohnungen ist es möglich, eine Unterstützung für nachträgliche Installation von Solarwärmeanlagen zu beantragen. Der aktuell hohe Ölpreis von über 100 Dollar pro Barrel und die gleichzeitige staatliche Unterstützung für den Umstieg auf alternative Energien machen Solarwärmeanlagen noch interessanter. Die neben den bestehenden Landesförderungen zusätzliche Förderung des Bundes für den Umstieg auf Solarwärme ist ein wichtiger Impuls, der hilft, die Energiekosten zu senken.
Anträge auf Förderungen können von 1. März bis 30. Juni 2011 über die Zentralen der Bausparkassen gestellt werden.

Die Förderhöhe im Detail
Die Förderung wird als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss in der Höhe von maximal 20 % der förderungsfähigen Investitionskosten inkl. MwSt. gewährt (bei Wohnungseigentum bezogen auf die Wohneinheit). Die Förderhöhe für eine umfassende thermische Sanierung liegt bei maximal 5.000 Euro, für eine Heizungsumstellung bzw. thermische Solaranlagen im Ein- und Zweifamilienhaus bei maximal 1.500 Euro bzw. 1.000 Euro pro Wohneinheit im mehrgeschossigen Wohnbau.


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Aktualisiert am: 01.03.2011 16:00
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