Sojabohne - eine interessante Kultur für 2004

Der lange Winter und die ungebrochene Nachfrage nach Sojaschrot in China bringen diese Kultur ins Blickfeld des Interesses.

Der Bedarf an Sojaschrot wird weltweit steigen, was die Preise nach oben klettern lässt.
Der Bedarf an Sojaschrot wird weltweit steigen, was die Preise nach oben klettern lässt.
Der Ausblick für den österreichischen Sojaproduzenten ist für das heurige Jahr nach derzeitigem Kenntnisstand gut. Derzeit sprechen mehrere Faktoren für den Sojaanbau. Erstens hat die heurige Witterung den Frühjahrsanbau deutlich verzögert, so dass vermehrt Kulturen wie Mais, Sonnenblume und Soja zum Zug kommen werden. Weiters spricht die Verpflichtung vieler Landwirte zum Anbau von Alternativen zu Getreide und Mais im Rahmen des ÖPUL für den Anbau von Soja bzw. Sonnenblume im Trockengebiet. Der letztes Jahr stattgefundene Preisabfall bei Ölkürbis und die hohen Lagerbestände werden viele Produzenten abhalten, in diese Kultur in größerem Umfang zu investieren. Abschließend ist nicht zu erwarten, dass die Preise deutlich unter € 20/dt abfallen werden. Sollten bei Sojabohne Erträge über 3 t/ha möglich sein, so ist diese Kultur eine lohnenswerte Alternative für das Jahr 2004.

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Aktualisiert am: 25.03.2004 09:43

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