Sojaanbau im Burgenland weiter gestiegen

Im Burgenland beträgt die Anbaufläche von Sojabohne derzeit 11.000 ha, Tendenz steigend. Der gentechnikfreie biologische Anbau kommt auch den Konsumenten entgegen.
Die aus Soja weiterverarbeiteten Produkte finden immer mehr Anklang. Im Bild v.l. Landesrat Andreas Liegenfeld, Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel und Matthias Krön (Obmann Soja aus Österreich).
Die aus Soja weiterverarbeiteten Produkte finden immer mehr Anklang. Im Bild v.l. Landesrat Andreas Liegenfeld, Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel und Matthias Krön (Obmann Soja aus Österreich).
Die eiweißreiche und cholesterinfreie Sojabohne hat in den vergangenen Jahren im Burgenland eine enorme Steigerung im Anbau erfahren. Die derzeitige Anbaufläche im gesamten Burgenland beträgt knapp 11.000 ha - Tendenz steigend. Die Sojabohne findet die besten Bedingungen im pannonischen Gebiet vor, ist ein wertvoller Teil in der Fruchtfolge und hinterlässt eine gute Bodenstruktur. Die heimischen Bäuerinnen und Bauern produzieren ganz im Sinne der Konsumenten Bio-Soja gentechnikfrei. „Eine Steigerung des Sojaanbaues im Burgenland ist wünschenswert. Mit dem vermehrten Anbau von Soja können wir die Importe reduzieren und dem Wunsch nach gentechnikfreien Produkten der Konsumenten nachkommen“, erklärt Landesrat Liegenfeld.

Die drei größten Sojaproduzenten und –exporteure sind die USA, Brasilien und Argentinien. Diese drei Staaten setzen sehr stark auf den Einsatz der Gentechnik. Eine Jahres-Welternte beläuft sich auf rund 220 Mio Tonnen bei einer Anbaufläche von über 90 Mio Hektar.
Im gesamten österreichischen Sojaanbau werden keine gentechnisch veränderten Sorten verwendet. Die Ernte wird größtenteils von inländischen Verarbeitungsbetrieben im Bereich der Fermentationsprodukte (Sojadrinks) oder der Mahlprodukte (Sojamehl) etwa in der Backindustrie verwendet.

„Das Burgenland ist ein modernes Agrarland, das in seiner Vielfalt einzigartig in Österreich ist. Unsere Bauern erzeugen Lebensmittel, die Sicherheit, Umweltfreundlichkeit, Authentizität und besonderen Geschmack in sich vereinen“, so Landesrat Liegenfeld weiter.


Aktualisiert am: 27.09.2011 09:28
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