Soja und Mais: Nachfrage stützt Preise

Marktteilnehmer in Asien erwarten in der laufenden Woche steigende Preise für Mais und Soja. Die Trockenheit in Argentinien, dort steht in den kommenden Wochen die Mais- und Sojaernte an, unterstützten die Preise.
Die Nachfrage nach Mais im Februar bleibt hoch. Das stützt den Preis.
Die Nachfrage nach Mais im Februar bleibt hoch. Das stützt den Preis.
Mais erfreue sich durch seinen Abschlag zu Weizen steigender Beliebtheit in Futtermischungen und habe dadurch Steigerungspotenzial, hieß es weiter. Hinzu komme die hohe Nachfrage Chinas bei Sojabohnen. "Bis die südamerikanische Ware kommt, sind die USA für Soja derzeit der einzige ernst zu nehmende Exporteur, während bei Mais und Weizen auch andere Anbieter zur Verfügung stehen", sagte ein Vertreter eines internationalen Handelshauses in Singapur.

Entsprechend rechnen Marktteilnehmer diesen Monat mit weiteren Preissteigerungen - auch bei Soja. "China hat zehnmal mehr neuerntiges US-Soja gebucht als im Jahr zuvor", sagte Karl Setzer, Analyst bei MaxYield Cooperative aus dem US-Bundesstaat Iowa. Die Aussaat für die neue US-Sojakampagne beginnt im zweiten Quartal, die Ernte startet dann im September. "Das Wetter spielt in den kommenden vier Wochen in Brasilien und Argentinien die entscheidende Rolle. Daran werde sich die Richtung der Getreidepreise der kommenden vier Monate ablesen lassen", sagte der Importeur in Singapur. agt

Aktualisiert am: 06.02.2013 08:21
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