Silostretchfolien im Test

Ein Silierversuch mit fünf unterschiedlichen Stretchfolien zeigt, wie sich dickenreduzierte Stretchfolien mit Materialstärken unter 25 Mikrometer auf die Grassilagequalität auswirken.
Durch neue Produktionstechnologien und den Einsatz von speziellen Rohmaterialien ist es möglich, die Foliendicken bis auf 17 µm zu reduzieren.
Durch neue Produktionstechnologien und den Einsatz von speziellen Rohmaterialien ist es möglich, die Foliendicken bis auf 17 µm zu reduzieren.
Bei der Produktion von Stretchfolien wird verflüssigter Kunststoff durch mikrofeine Kanäle in einer Extrusionsdüse ausgepresst, zu einem Ballon aufgeblasen, flachgelegt, geschnitten und aufgewickelt. Die Foliendicke betrug über Jahre hinweg einheitlich 25 µm. Durch neue Produktionstechnologien und den Einsatz von speziellen Rohmaterialien ist es nunmehr möglich, die Foliendicken bis auf 17 µm zu reduzieren. Diese neuen Verfahren können Luftbarrieren und die mechanische Belastbarkeit der Folien verbessern.

Deutliche Materialersparnis
Es zeigte sich in Praxistests, dass Ballen, welche mit dünneren Folien gewickelt wurden, eine faltenfreiere und glatte Außenhaut aufweisen. Für die Silo- und Abfallwirtschaft wäre der Einsatz von dünneren Stretchfolien zu begrüßen, da durch die Materialersparnis wesentlich weniger Menge an Stretchfolie aufgewendet werden muss. Die Einsparungen für die Folien und auch für die Folienentsorgung würden dadurch etwa 10 bis 15 % betragen. Doch wie wirken sich diese dünneren Folien auf die Grassilagequalität aus?

Autor: Ing. Reinhard RESCH, LFZ Raumberg-Gumpenstein


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Aktualisiert am: 20.05.2010 10:16
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