Sich entscheiden müssen - ein Plädoyer für das aktive Handeln

Den Hof übergeben oder besser noch warten? Weiter machen wie bisher oder die Bewirtschaftung umstellen? Heikle Themen ansprechen oder lieber schweigen?
Entscheidungen, die ein gewisses Risiko bergen, werden gerne aufgeschoben.
Entscheidungen, die ein gewisses Risiko bergen, werden gerne aufgeschoben.
Weil Entscheidungen ein Risiko beinhalten, werden sie aus Angst vor Fehltritten gerne aufgeschoben. Im Vorfeld jeder Entscheidung sind die Ziele zu klären. Wer dann auf sich vertraut, überzeugt auch die anderen. Es lohnt sich, rechtzeitig Verantwortung zu übernehmen statt sich den Illusionen hinzugeben, dass die anderen das eigene Leben in die richtige Richtung lenken.
Wer etwas verändern will, braucht zunächst Klarheit über sich selbst, die Ziele und das Verhältnis zu den anderen Beteiligten. Von Pattstellungen in Ausnahmefällen abgesehen, sind immer mehrere Möglichkeiten vorhanden. Das Bewusstsein für den eigenen Gestaltungsraum ist so wichtig, weil es Druck und Blockaden abbaut und den Selbstwert eines Menschen erhöht. „Eigentlich bin ich ja ganz anders“ oder „Wenn ich könnte, wie ich wollte“ weicht dann dem „Ich mache, handle“. Viele Menschen überfordern sich völlig unnötig, wenn der Zeitpunkt für eine verbindliche Wahl noch nicht reif genug ist. Manchmal fehlen noch fachliche Informationen oder braucht es emotional einfach noch Zeit für eine klare Regelung.

Autor: Von Mag. Sandra Thaler, www.mediation-ooe.com

Mehr über das Thema Entscheidungen sowie Tipps zur Entscheidungsfindung lesen Sie in der Ausgabe 8/2013 des fortschrittlichen Landwirts.

Weiters in dieser Ausgabe:

  • Perfekte Eltern gibt es nicht oder Nobody is perfect
  • Romantikgarten Rosi Hofer - Gartenreportage
  • Verführerische Cupcakes



Aktualisiert am: 03.04.2013 10:42
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