Sechs Heißwasser-Hochdruckreiniger im Vergleich

In der Landwirtschaft sind sie nicht mehr wegzudenken, die Heißwasser-Hochdruckreiniger. Sie ermöglichen eine leistungsfähige Reinigung und sind dank der Warmwasseraufbereitung vielseitig einsetzbar. Wir haben sechs Geräte für Sie getestet.
Diese sechs Heißwasser-Hochdruckreiniger der Hersteller Ehrle, Kärcher, Kränzle, Lema, Meier-Brakenberg und Nilfisk haben wir intensiv im praktischen Einsatz getestet.
Diese sechs Heißwasser-Hochdruckreiniger der Hersteller Ehrle, Kärcher, Kränzle, Lema, Meier-Brakenberg und Nilfisk haben wir intensiv im praktischen Einsatz getestet.
Der wesentliche Vorteil von Heißwasser- gegenüber Kaltwassergeräten liegt darin, dass sich Schmutz mit warmem oder heißem Wasser besser abwaschen lässt und die Abtrocknung wesentlich schneller erfolgt. Reinigungsarbeiten sind bekanntlich nicht jedermanns Sache: Je schneller sie erledigt sind, desto besser. Ein passendes Gerät erleichtert diese Arbeit enorm. Laut Herstellern beträgt die jährliche Auslastung eines Geräts auf einem Landwirtschaftsbetrieb zwischen 80 und 100 Stunden. Wir haben gemeinsam mit der Fachzeitschrift „Schweizer Landtechnik“ die folgenden sechs Heißwasser-Hochdruckreiniger intensiv im praktischen Einsatz getestet:
• Ehrle HD 1140
• Kärcher HDS 13/20-4S
• Kränzle therm 1165-1
• Lema Red Power 22/220hot.3
• Meier-Brakenberg MBHHOT1320
• Nilfisk MH 4M-220/1000

In den drei Disziplinen "Maschinen, Stall und Platz waschen" mussten die sechs getesteten Hochdruckreiniger ihr können unter Beweis stellen. (Fotos: R. Engeler, M. Abderhalden)
In den drei Disziplinen "Maschinen, Stall und Platz waschen" mussten die sechs getesteten Hochdruckreiniger ihr können unter Beweis stellen. (Fotos: R. Engeler, M. Abderhalden)
Optimale Kombination von Druck und Wassermenge
Als Richtgröße für die Testgeräte, die auf einem landwirtschaftlichen Betrieb gefragt sind, erstellten wir ein Anforderungsprofil. Die Pumpenleistung sollte um die 1.000 l/h und der Druck etwa 140 bar betragen. Nur wenn eine ausreichende Schwemmwirkung vorhanden ist, kann man rationell arbeiten. Stationäre Anlagen kosten in der Regel mehr als mobile Reiniger und lohnen sich in den wenigsten Fällen. Da man mit Brenner beheizte Geräte nicht in geschlossenen Räumen einsetzen sollte, stellt man sie vor die Türe und rollt den möglichst langen Schlauch aus. So sind Abgase und Lärm vom Arbeitsort getrennt. Ein guter Schlauch von mindestens 15 m Länge ist Pflicht; besser sind 20 m am Gerät oder auf einer Schlauchrolle an der Wand. Von vornherein war klar, dass alle getesteten Geräte nur mit Wasser waschen und es auf den ersten Blick wenig Unterschiede geben wird. Doch jedes Modell hat seine spezifischen Stärken und Schwächen, die erst auffallen, wenn man viele Stunden damit gearbeitet hat.

Martin Abderhalden und Roman Engeler

Unsere Einzelbewertungen der sechs getesteten Hochdruckreiniger sowie einige Tipps zum Kauf und zur Wartung solcher Geräte lesen Sie in der LANDWIRT Ausgabe 2/2018.
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Aktualisiert am: 30.12.2017 09:40
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