Schwerpunktthema Technik

In der nächsten Ausgabe sind wieder interesante Technikbeiträge. Folgend ein Auszug aus wichtigsten Themen.
Zwei auf einen Streich
Massey Ferguson bringt zwei neue Traktorserien auf den Markt. Die Serie 6400 ist mit dem bekannten Dynashift-Getriebe ausgestattet und wird sukzessive die bestehende Serie 6200 ablösen. Mit der Serie 7400 ist MF in die Liga der Traktoren mit stufenloser Antriebstechnik aufgestiegen.

Die Traktorserien 6400 und 7400 von MF unterscheiden sich im Wesentlichen durch das Getriebe. Das in die 7400er Serie eingebaute stufenlose Getriebe hat sich im eigenen Konzern vielfach bewährt. Ist der Preisunterschied zum Dynashift-Getriebe nicht zu hoch, steht einem hohen Verkaufserfolg nichts mehr im Wege. Ähnlich wie John Deere lässt MF dem Kunden die Wahl zwischen Schaltgetriebe oder stufenlosem Getriebe.
Die Perkins und Sisu Motore sind alle mit Turbolader, Ladeluftkühlung und einer elektronischen Motorregelung ausgestattet. Mit dem Power Boost lassen sich etwa 10 PS Überleistung erzielen.
Der Fahrkomfort wurde durch eine zweistufige Kabinenfederung verbessert. Zusätzliche Funktionen wie zB elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel eine Klimaautomatik und andere Detailverbesserungen haben den Bedienkomfort weiter verbessert.

Zetter und Schwader – auf die Einstellung kommt es an!
Zu tief oder schlecht arbeitende Zettkreisel und Kreiselschwader reduzieren den Futterwert. Worauf bei der Einstellung dieser Arbeitsmaschinen zu achten ist, wird in diesem Beitrag erläutert.

Zur Höhenverstellung dreht man die Spindel. Mit dem Parallelogramm am Tandemlaufwerk ist eine zusätzliche Höhenverstellung zur Seite hin möglich.
Zur Höhenverstellung dreht man die Spindel. Mit dem Parallelogramm am Tandemlaufwerk ist eine zusätzliche Höhenverstellung zur Seite hin möglich.
Kreiselzettwender und Kreiselschwader sind zentrale Arbeitsgeräte bei der Grünlandernte. Die Handhabung ist einfach und die Arbeitsleistung hoch. Die richtige Einstellung und auf die passende arbeitshöhe und die richtige Wartung der Geräte sind Voraussetzungen für eine zufriedenstellende Funtkion.
Der Kreiselzettwender sollte je nach Futterart und Kreiseldurchmesser eine Streuwinkel zwischen 12° (Dürrfutter und und große Kreiseldurchmesser) und 19° (Silage und kleine Kreiseldurchmesser) bei einem Mindestabstand der Zinken zum Boden von 1,5 cm auweisen. Der Abstand zum Boden wird am sichersten über ein Tastrad am Anbaurahmen reguliert, sonst sind die Unterlenker auf die passende Höhe zu fixieren.
Kreiselschwader mit Tandemachsen können zusätzlich in der Seitenlage verstellt werden. Die Kurvenbahn kann ebenfalls geändert werden. Die Fahrgeschwindigkeit und die Zapfwellendrehzahl sind jedenfalls den Futterbedingungen anzupassen.

Kein Strom – kein Problem!
Was für Krankenhäuser Vorschrift ist, ist für Landwirte sinnvoll: Die Ausstattung mit einem Notstromaggregat bzw. einer mobilen, vom Netz unabhängigen Stromquelle. In der Landwirtschaft eignen sich Zapfwellen-Generatoren für diesen Zweck ganz hervorragend.

Große Bedeutung für einen störungsfreien Betrieb hat unter anderem auch die Leistung des Gerätes. Ist sie zu schwach bemessen, können beim gleichzeitigen Betrieb mehrerer Stromabnehmer oder bei stärkerer Belastung Zuckungen beim Licht auftreten. Es ist daher ratsam, einen leistungsstärkeren Generator zu wählen. Außerdem verteuert sich der größere Generator nicht um soviel mehr.
Der Generatorankauf ist eine Investition für einen langen Zeitraum. Wenn eine errechnete Generatorleistung heuer ausreicht, kann diese in einigen Jahren zu wenig sein. Die elektrischen Betriebsmittel werden immer mehr und auch größer.
Für die Einsatzmöglichkeit eines Zapfwellen-Generators hat auch die Schutzart große Bedeutung. Ein Gerät mit der Schutzart IP 44 kann mobil betrieben werden, das heißt, es kann überall dort eingesetzt werden, wo kein Stromanschluss vorhanden ist.
Ein Gerät mit der Schutzart IP 23 hingegen darf nur in einem eigenen Generatorraum verwendet werden. Das heißt, in einem landwirtschaftlichen Gebäude ist ein entsprechender Raum abzumauerrn, ein Mauerdurchbruch für die Gelenkwelle zu schaffen und der Generator entsprechend am Boden zu befestigen. Der antreibende Traktor steht außerhalb des Gebäudes.

Autor:
Aktualisiert am: 08.05.2003 13:39
Landwirt.com Händler Landwirt.com User