Schwerpunkt Technik

MF 5400 ein echter Allrounder
Innerhalb eines halben Jahres hat Massey Ferguson ihre Traktorenpalette von 75 bis 200 PS erneuert. Mit dieser Produktoffensive will Massey Ferguson zurück an die Spitze. Vor wenigen Wochen konnten wir das jüngste Kind, den MF 5400, zum ersten Mal fahren.


Mit ihrem neuen Design fügen sich die neuen 5400er harmonisch in die MF-Familie ein. Eine hohe Anzahl an Ausrüstungs- und Ausstattungsmöglichkeiten mach ihn zu einem wahren Allrounder.
Mit ihrem neuen Design fügen sich die neuen 5400er harmonisch in die MF-Familie ein. Eine hohe Anzahl an Ausrüstungs- und Ausstattungsmöglichkeiten mach ihn zu einem wahren Allrounder.

Diese neue 5400er Serie ist eine kompakte Baureihe, die sich durch eine Vielfalt an Ausstattungsmöglichkeiten auszeichnet. Die Heizung und Lüftung sowie die Bedienelemente im Kabinendach sind gleich denen der Serie MF 6400. Ein Glasdach in der optionalen HighVisio-Kabine sorgt bei Frontladerarbeiten für beste Sicht nach oben. Für verbesserte Sichtverhältnisse auf Frontgeräte, sind die vier kleineren Modellen MF 5425 bis MF 5455 mit einer Freisicht-Motorhaube ausgestattet.
Die Traktoren können wahlweise mit seitlichem oder zentralem Auspuff ausgestattet werden. Beim Top-Modell MF 5465 ist der Seitenauspuff bereits in Serie.
Eine ausstellbare Frontscheibe, eine Klimaanlage, ein luftgefederter Fahrersitz sowie ein faltbarer Beifahrersitz sind auf Wunsch erhältlich. Das neue Armaturenbrett ist mit analogen und digitalen Instrumenten übersichtlich gestaltet.

Mit ihrem neuen Design fügen sich die neuen 5400er harmonisch in die MF-Familie ein. Diese neue Serie deckt den Leistungsbereich von 75 bis 120 PS ab. Zwischen 90 und 120 PS gibt es eine Überschneidung mit der Profiserie MF 6400. Die 5400er sind mit dem einfacheren 16/16 Gang Speedshift-Getriebe ausgestattet. Die 6400er zeichnen sich durch eine höhere Basisausstattung, die Möglichkeit einer zweistufigen Kabinenfederung und einer Vorderachsfederung, sowie durch das Dynashift-Eco-Getriebe (4-fach Lastschaltung) aus.
In Summe gesehen ist der 5400er eine solide Maschine mit praxisgerechter Ausstattung. Ein Dachfenster in der neuen Visio-Kabine verbessert die Sichtverhältnisse beim Arbeiten

AGCO-Fendt: Geschäft floriert!
Noch rechtzeitig vor der Agritechnica hat AGCO-Fendt über 100 Journalisten nach Marktoberdorf eingeladen um über Neuheiten und die Geschäftsentwicklung zu berichten. „Der fortschrittliche Landwirt“ war für Sie dabei.


Rechtzeitig zur Agritechnica hat AGCO-Fendt einige interessanten Neuerungen auf den Markt gebracht.
Rechtzeitig zur Agritechnica hat AGCO-Fendt einige interessanten Neuerungen auf den Markt gebracht.

Die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft waren 2002 nicht nur wegen der Wetterkapriolen ungünstig. Die Auswirkungen auf den Geschäftserfolg von Fendt hielten sich aber in Grenzen. 12 % Umsatzsteigerung auf € 706 Mio, um drei Prozent gestiegene Exportquoten bei rückläufigem Gesamtmarkt sprechen für die Fendt-Produkte. In Österreich gab es einen kräftigen Zuwachs von 297 Stück im Jahr 2001 auf 390 Stück im Jahr 2002 bei einem Gesamtmarktrückgang von etwa 5 %.
In Deutschland, dem Heimmarkt von Fendt, nimmt Fendt mit einem Marktanteil von 18 % die zweite Stelle ein. Betrachtet man das PS-Segment über 50 PS, in dem Fendt vertreten ist, beträgt der Marktanteil 21 %.
Im Jahr 2002 hat Fendt in Deutschland 4.802 Traktore ausgeliefert, was 45 % des Gesamtumsatzes ausmacht. Insgesamt hat Fendt im Vorjahr 10.709 Traktore abgesetzt. Das bedeutet ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Jahr 2001.
Um sich den Ruf als High-Tech-Marke auch weiterhin zu sichern, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 18 Mio. Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Das Investitionsvolumen für andere Bereiche betrug etwa 19 Mio. Euro.
Für das laufende und kommende Geschäftsjahr hofft man bei Fendt trotz schwieriger Rahmenbedingungen auf über 10.800 produzierte Einheiten zu kommen. Da man auch in den sich weiter öffnenden Ostmärkten gut positioniert ist, sollte das Ziel erreicht werden.

Neuheiten-Feuerwerk auf der 10. Agritechnica
In wenigen Tagen ist es soweit. Die größte Landtechnikausstellung Europas, ja vielleicht sogar der Welt, öffnet ihre Pforten. Vom 9. bis 15. November 2003 werden über 200.000 technikinteressierte Agrarprofis in Hannover erwartet.


Die Landtechnik-Hersteller aus aller Welt lassen mit einer wahren Innovationsoffensive aufhorchen. Bis Anfang September wurden bei der DLG über 250 Neuheiten angemeldet. Eine von der DLG eingesetzte, neutrale Expertenkommission hat aus den angemeldeten Neuheiten nach strengen Kriterien insgesamt 7 Neuheiten mit Goldmedaillen und 31 Neuheiten mit Silbermedaillen ausgezeichnet. Besonders erfreulich ist, dass auch ein Österreichischer Hersteller eine Goldmedaille erhalten hat. Die Firma Pessl Instruments aus Weiz in der Steiermark beschäftigt sich schon viele Jahre mit Klimaelektronik und hat sich vor allem mit dem Produkt Metos® auch weltweit einen Namen gemacht. Mit der neuen mobilen Wetterstation Metos® AOS leistet die Firma einen wesentlichen Beitrag zur Abdriftreduktion bei der Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln.
Erstmals waren in dem Neuheitenausschuss der DLG auch praktische Landwirte vertreten. Damit wurden noch stärker die Belange der Praxis in das Auswahlverfahren eingebracht.


Autor:
Aktualisiert am: 27.10.2003 14:14
Landwirt.com Händler Landwirt.com User