Schwerpunkt Technik

Moderne Motorsägentechnik im Überblick

Eine Motorsäge für den Bauernwald sollte eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen: Auf der einen Seite soll sie ein Leichtgewicht mit hoher Leistung sein, auf der anderen Seite müssen auch Preis und Qualität stimmen.


Moderne Sägen sind nicht nur leicht, sie sind auch sicher.
Moderne Sägen sind nicht nur leicht, sie sind auch sicher.

Moderne Profimotorsägen haben ein Leistungsgewicht von etwa 1,4:1 (Gerätegewicht in kg ohne Schwert und Kette: Leistung in kW). Diese Spitzenwerte werden nur mit Hochleistungsmotoren und hochwertigem Material erreicht. Dass sich solche Geräte im oberen Preissegment befinden, versteht sich von selbst. Eine Motorsäge für den Bauernwald muss nicht unbedingt ein „PROFI-RENNER“ sein. Trotzdem muss sie Leistungsstärke, Robustheit und Zuverlässigkeit haben. Die Hersteller entwickelten für den jeweiligen Anwender ein geeignetes Gerät. Ist das genannte Leistungsgewicht kaum noch zu unterbieten, so zählen heute Bedienungs- und Wartungsfreundlichkeit, sowie Betriebs- und Unfallsicherheit zu den wichtigsten Kriterien.
Stetige Verbesserung der Sicherheitseinrichtungen helfen mit, die Motorsägenunfälle zu senken. 1982 gab es noch über 1.000 Unfälle, 2002 waren es nur mehr um die 200.



Die Krone der Futterernte

Noch nie hat Krone vor einer Agritechnica so viele Neuheiten präsentiert wie in diesem Jahr. Dabei gibt es wahrlich einige Highlights zu berichten.



Mit der 3er-Kombination (1xFront, 2xHeck) schließt sich die Lücke zwischen gezogenem Mähwerk und dem Big M.
Mit der 3er-Kombination (1xFront, 2xHeck) schließt sich die Lücke zwischen gezogenem Mähwerk und dem Big M.
Vor zwei Jahren hat Krone angekündigt, in den nächsten Jahren weitere selbstfahrende Erntemaschinen in den Markt einzuführen. Diese Entwicklungen wurden vorerst in der Priorität zurückgestuft. Der Selbstfahr-Mäher Big M und der Selbstfahr-Häcksler Big X laufen laut Bernhard Krone, Inhaber der Krone Maschinenfabrik GmbH, zur vollsten Zufriedenheit. In dieser Mähsaison wurde bereits der 500ste Big M in den Einsatz gebracht. Auch vom Selbstfahr-Häcksler Big X wurden bereits mehr als 40 Maschinen im ersten Serienjahr verkauft. Drei davon sind in Österreich im Ernteeinsatz.
Beim Big M gibt es einen neuen hydraulischen Haubenaufsteller, der die Einsatzflexibilität dieser Großmaschine deutlich erhöht. Bisher wurde das Mähgut über zwei Förderschnecken zu einem Schwad zusammen geführt. Öffnet der Fahrer die Abdeckhaube der Schneckenförder, beschleunigt der Aufbereiter das Futter, wirft es über die Schnecke und verteilt es auf die gesamte Mähbreite. Die rechte und linke Haube lässt sich unabhängig voneinander betätigen.




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Aktualisiert am: 01.10.2003 16:47
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