Schwerpunkt Technik

Auf dem Weg zu Maxima(l)
BAUER spannt Netz um den Globus
Ziegler – neue Marke von starken Eltern
Auf dem Weg zu Maxima(l)

Die Einzelkornsämaschine Kuhn Maxima erntete in vielen Punkten Lob vom „Landwirt“-Testteam, musste aber auch Kritikpunkte einstecken. Ein paar dieser Kritikpunkte hat Kuhn mittlerweile geändert.



Die schweren Säelemente werden über ein robustes Parallelogramm geführt und dringen auch bei Mulchsaat gut in den Boden ein.
Die schweren Säelemente werden über ein robustes Parallelogramm geführt und dringen auch bei Mulchsaat gut in den Boden ein.
Die einzelnen Säelemente sind auf sehr stabilen Parallelogrammen aufgehängt. Im Lagerbereich haben die verdrehungssicher eingebauten Gelenkbolzen einen Durchmesser von 35 mm und sind mit dauergeschmierten Büchsen versehen. Unsere Testmaschine hatte einen Doppel-Teleskoprahmen. Mit diesem Rahmen kann eine Transportbreite von 3,00 m eingehalten werden. Um auf der Straße den Vorschriften entsprechend unterwegs zu sein, musste man bei der Kuhn Sämaschine bisher beide Spurreißerscheiben umstecken. Abgesehen davon, dass das ohne Verletzungen gar nicht so einfach möglich ist, werden diese in der Praxis wahrscheinlich nur von einzelnen Idealisten umgesteckt. Dieses Manko hat Kuhn mittlerweile abgeändert.

Der Anbau an den Traktor funktioniert klaglos. Auf Wunsch gibt es auch eine Schnellkuppel-Variante. Für die Gelenkwelle und die Hydraulikschläuche sind Parkhalterungen vorhanden.

Die Lesbarkeit und Anzeigegenauigkeit des Manometers wurde äußerst positiv bewertet. Gute Noten gab es auch für die Schlauchführung und die Verarbeitungsqualität der Maschine. Da Kuhn in den Rahmen der Sämaschine einen Luftkanal integriert hat, sind die Unterdruckschläuche wesentlich kürzer und haben weniger Krümmungen. Diesen Kanal verwendet Kuhn gleichzeitig für die Aufnahme der Düngebehälter.

Ein Höchstmaß an Bedienungskomfort

Die Kuhn Maxima dringt mit ihren schweren Säelementen auch unter schwierigen Bedingungen sicher in den Boden ein. Sie ist daher auch für Mulchsaat gut geeignet. Die Bedienung der Sämaschine und auch des Düngerstreuers sind vorbildlich gelöst. Wer auf Schlagkraft angewiesen ist, sollte sich unbedingt für die Variante Maxima GT mit dem großen Düngertank entscheiden.

Autor: Ing. Johannes PAAR, Bad Blumau





BAUER spannt Netz um den Globus

Mit einem massiven Expansionskurs erweitert die BAUER Group ihre internationale Marktpräsenz. Ganz aktuell kaufte BAUER die GEBA Landmaschinen- und Gerätebau in Vorarlberg sowie die Schweizer BAB-Beltec Entsorgungstechnik.

BAUER ist heute weltweit gesehen nach eigenen Angaben sowohl bei der Gülle, als auch bei Beregnungsanlagen die Nummer 1.
BAUER ist heute weltweit gesehen nach eigenen Angaben sowohl bei der Gülle, als auch bei Beregnungsanlagen die Nummer 1.
BAUER hat stets bei seinen Entwicklungen den Fokus auf ein Gesamtkonzept gelegt. Vor etwa 10 Jahren begann Bauer die Gülle zu separieren. Dabei werden die flüssigen von den festen Stoffen getrennt, wobei letztere etwa als Dünger oder auch als Einstreu wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden. Bauer stellt schon einige Jahre Komponenten für die Energie-Landwirtschaft, zB für Biogas-Anlagen, her. „Wie sind gerade dabei, Komplettpakete im Energie-Management zu schnüren, um alles aus einer Hand anbieten zu können. In naher Zukunft sind wir in der Lage, Biogas-Anlagen zu liefern. Unser Ziel ist, derartige Systeme nicht nur zu vertreiben, sondern gegebenenfalls selbst zu errichten und auch zu betreiben“, schildert Generalmanager Otto Roiss die Pläne der BAUER Group.

Autor: Ing. Johannes PAAR, Bad Blumau



Ziegler – neue Marke von starken Eltern

Ziegler verschmelzt die beiden Futtererntetechniken der Marken Mörtl und Niemeyer und gründet gleichzeitig daraus die neue Marke ZIEGLER.

Auf der Agritechnica stellt Ziegler erstmals seinen neuen 4-Kreiselschwader aus.
Auf der Agritechnica stellt Ziegler erstmals seinen neuen 4-Kreiselschwader aus.
Ziegler hat in der Vergangenheit die Produkte der beiden Marken produziert und weltweit vertrieben. Die gemeinsame Entwicklung hat die beiden Produkte immer mehr verschmelzen lassen. Auf der Agritechnica werden diese Produkte erstmals den Namen der Firma tragen, die sie auch herstellt, nämlich Ziegler. Welche Auswirkungen dieser Zusammenschluss für den Landwirt hat und was wir von der neuen Marke Ziegler in Zukunft erwarten können, haben wir den Verkaufsleiter der Firma Ziegler gefragt.

„Landwirt“: Was waren Ihre Beweggründe für Ihren neuen Marktauftritt?

Dr. Georg Appel: Die Gründe liegen auf der Hand. Wir sind die Fa. Ziegler und somit heißen auch die Produkte „ZIEGLER“. Zum bekannt werden der neuen Marke wird uns auch das zweite Standbein der Fa. Ziegler helfen, nämlich die schon seit 15 Jahren andauernde Belieferung im Bereich Automobiltechnik. Somit streben wir also an: ZIEGLER, der Automobilzulieferer und ZIEGLER, der Hersteller für Grünfuttererntetechnik. Die Unternehmensphilosophie des Hauses Ziegler ist auch keine Mehrmarkenstrategie, sondern wir verfolgen die Strategie der Transparenz. Als dritten Grund möchte ich erwähnen, dass Neuentwicklungen teilweise von beiden Marken Komponenten tragen.

Autor: Ing. Johannes PAAR, Bad Blumau


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Aktualisiert am: 25.10.2005 16:09
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