Schwerpunkt Technik

Der erste Krieger unter neuer Flagge
Big Players kopieren Kerner

Der erste Krieger unter neuer Flagge



Der Name Ares kommt aus der griechischen Mythologie und bedeutet „der Krieger“. Ares ist auch der Name für einen Traktor. Kürzlich hat die Firma Claas zwei Baureihen mit dieser Bezeichnung vorgestellt. Die Hauptmerkmale sind ein modernes Design und ein völlig neues Getriebe. Wir haben für Sie unsere ersten Fahreindrücke zusammengefasst.

Der neue Ares bietet einen aufgeräumten, angenehmen Arbeitsplatz.
Der neue Ares bietet einen aufgeräumten, angenehmen Arbeitsplatz.
Konkret handelt es sich bei den neuen Traktoren von Claas um die Baureihen Ares 507 und Ares 607. Sie liegen im Nennleistungsbereich von 66,2 kW/90 PS bis 103 kW/140 PS. Die Motoren kommen von DPS (Deere Power Systems). Die vier Traktoren der Serie Ares 507 werden von einem 4-Zylindermotor mit 4,5 Liter-Hubraum angetrieben. Diese 4-Zylinder-Serie wurde nach oben um einen Traktor erweitert. Dieser verfügt über eine Leistung von 88,3 kW beziehungsweise 120 PS. Die Serie Ares 607 umfasst nach wie vor drei Typen und ist mit einem 6,8 Liter großen 6-Zylinder motorisiert. Mit 4,5 Liter bei den Vierzylindern beziehungsweise 6,8 Liter bei den Sechszylindern handelt es sich heutzutage um großvolumige Motoren. Zur guten Leistungsausnutzung dieser Motoren besitzen alle Typen einen Abgasturbolader, wobei die drei großen Vierzylinder zudem noch mit einer Ladeluftkühlung versehen sind. Vierventiltechnik oder eine Common-Rail-Einspritzanlagen waren beim Ares zur Erfüllung der neuen Abgasnormen noch nicht nötig. Dementsprechend setzen die Konstrukteure von Claas nach wie vor nur auf ein Einlass- und ein Auslassventil. Der Kraftstoff wird hingegen über eine elektronisch geregelte Verteilereinspritzpumpe in den Verbrennungsraum geschossen. Dass das kein Nachteil sein muss, zeigen die Leistungswerte, die je nach Modell bis zu 6 PS Überleistung besitzen.

Autor: Stephan SCHMIDLIN; Wahlen (CH)

Big Players kopieren Kerner

Anfangs wurden die Ideen des Josef Kerner von großen Landtechnikherstellern nicht ernst genommen. Mittlerweile schauen auch die Global Player wachsam nach Aislingen in das Bayrische Schwaben.

Josef Kerner hat sich in kürzester Zeit in der Landtechnikbranche Respekt verschaffen.
Josef Kerner hat sich in kürzester Zeit in der Landtechnikbranche Respekt verschaffen.
Die größten Marktanteile hat Kerner natürlich in Süd-Deutschland – in seiner Heimatregion. Nach eigenen Angaben nimmt heute Kerner bei den Grubbern in Deutschland bereits den zweiten Platz ein. Bei den Frontpackern ist das Unternehmen sogar Marktführer. In Österreich werden Kerner Bodenbearbeitungsgeräte von Ertl & Auer vertrieben.

Das heutige Produktsortiment umfasst Schollencracker, Anbau- und Aufsattelgrubber Galaxis (zweibalkig) und Komet (dreibalkig), Frontpacker, Crackerwalze, Multi-Cracker (Saatbettkombination) und die jüngste Neuentwicklung, den Kombicracker. Mit dieser Säkombination lassen sich auf Grund des Verzichtes von rotierenden Bodenbearbeitungsgeräten größte Flächenleistungen erzielen.

Dass nicht nur die Landwirte von der Qualität der Kerner-Produkte überzeugt sind, sondern auch renommierte Firmen wie zB Kverneland oder Konkskilde, zeigt die Tatsache, dass diese zB die Crackerwalze von Kerner für ihre Maschinen zukaufen.

Autor: Ing. Johannes PAAR, Bad Blumau


Aktualisiert am: 04.07.2005 19:38
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