Schwerpunkt Technik

TOP Elektronik optimiert Motor-Power

„Unternehmen Melktechnik“ auf neuen Wegen in die Zukunft – alles fließt!
TOP Elektronik optimiert Motor-Power

Vor etwa eineinhalb Jahren hat Steyr die zweite Generation seiner stufenlosen High-Tech-Traktoren vorgestellt. Wir haben den Steyr CVT 6170 in 336 Praxis-Einsatzstunden getestet. Auf dem Prüfstand der FAT in Tänikon erzielte er durchwegs bessere Werte wie die Vorgängerserie.

Um den Spritverbrauch zu reduzieren hat Steyr die Nenndrehzahl gesenkt, die Zapfwellenübersetzung optimiert und meidet durch den Einsatz der Elektronik den unwirtschaftlichen Drehzahlbereich über 1900 U/min.
Um den Spritverbrauch zu reduzieren hat Steyr die Nenndrehzahl gesenkt, die Zapfwellenübersetzung optimiert und meidet durch den Einsatz der Elektronik den unwirtschaftlichen Drehzahlbereich über 1900 U/min.
Der finnische SISU-Motor hat nicht unbedingt den Ruf eines Sparmeisters. Bei vernünftiger Fahrweise ist der Spritverbrauch akzeptabel. Die FAT hat einen Testverbrauch nach ISO 8178 von 281 g/kWh gemessen. Das ist in dieser PS-Klasse ein guter Mittelwert. Bei genauer Betrachtung des Leistungsdiagramms und der Treibstoffkurve sieht man, dass der Treibstoffverbrauch bis etwa 1900 Motorumdrehungen konstant niedrig ist. In diesem Bereich liegt er zwischen 225 und 235 g/kWh. Ab 1900 U/min. steigt der Verbrauch allerdings überdurchschnittlich stark an. Das Motor-Getriebemanagement des CVT verhindert in jedem Fahrmodus diesen unwirtschaftlichen Drehzahlbereich des Motors automatisch. Mit einem Potentiometer lässt sich der Motor bei Bedarf zusätzlich in 10 % Schritten auf bis zu 1400 U/min drücken. Bei Zapfwellenarbeiten wird diese Funktion für eine konstante Zapfwellendrehzahl automatisch deaktiviert. Bei einem abrupten Lastwechsel kann es trotzdem vorkommen, dass die Drehzahl kurzfristig um etwa 10 % abfällt.

Autor: Ing. Johannes PAAR, Bad Blumau



„Unternehmen Melktechnik“ auf neuen Wegen in die Zukunft – alles fließt!

Der Wettbewerb in der Melktechnik wird härter, die Hersteller rüsten sich für neue Märkte, das Angebot wird besser an den jeweiligen Markt angepasst. Das sind die wichtigsten Strategien der Global Players der Melktechnik.

Der Melktechnikmarkt ist in Oligopol, angeführt von DeLaval und Westfalia Surge.
Der Melktechnikmarkt ist in Oligopol, angeführt von DeLaval und Westfalia Surge.
Hohe Entwicklungs- und Logistikkosten der anspruchsvollen Melktechnik haben zu einem Oligopol zweier globaler Herstellergruppen geführt: Aufgrund ihrer Globalität können DeLaval und Westfalia Schwächephasen des europäischen Marktes überbrücken und frühzeitig in die Entwicklungsregionen der Welt vorstoßen. Dort, wo in den Entwicklungsländern die Herdengrößen auf 10 oder 20 Milchkühe ansteigen, beginnen einfache Eimermelkanlagen und die Rohrmelkanlagen für den bäuerlichen Betrieb interessant zu werden. Übersicht 2 zeigt den hohen weltweiten Umsatzanteil der beiden Marktführer auf. Welche Antworten haben die Hersteller auf die Situation des Jahres 2004, und welche Stärken bringen Sie zum Einsatz im Wettbewerb um die Zukunft?

Autor: Wolfgang KUTSCHENREITER, Gailingen


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Aktualisiert am: 07.04.2005 14:55
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