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Makelloser Auftritt
Wiegen statt Schätzen

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Makelloser Auftritt

Alpines Gelände stellt höchste Ansprüche an die Technik. Der Scheibenmäher NovaAlpin von Pöttinger wurde genau auf diese Verhältnisse abgestimmt. Wir haben ihn rund um den Großglockner unter härtesten Einsatzbedingungen getestet.

Der flache Balken ohne störende Aufhängungen lässt das Futter rasch abfliesen. Mit dem 46 PS starken Aebi TT80 hatten wir auch für den Steilhang genügend Kraftreserven.
Der flache Balken ohne störende Aufhängungen lässt das Futter rasch abfliesen. Mit dem 46 PS starken Aebi TT80 hatten wir auch für den Steilhang genügend Kraftreserven.
Bei dieser neuen Mähergeneration haben die Grieskirchner neben der Technik auch besonderen Wert auf das Design gelegt. Abgerundete Bleche und geschwungene Schutzbügel geben dem Mäher eine dynamische Note. Pöttinger bietet den alpinen Scheibenmäher in den Arbeitsbreiten 2,20 m und 2,62 m an. Im „Landwirt-Test“ stand die schmälere Variante mit fünf Mähscheiben.

In der gesamten Testdauer – und das über drei Schnitte – gab es keine einzige Situation, in der es zu Störungen im Futterfluss gekommen wäre. Egal ob in Schichtlinie, bergauf oder bergab gemäht wurde. Die Mähscheiben förderten sowohl große Futtermengen beim ersten Schnitt, als auch feines Gras beim letzten Schnitt zuverlässig über den Balken. Dadurch wird auch keine Kraft vergeudet. Die Leichtzügigkeit des Mähbalkens wurde von den Testern besonders hervorgehoben. Dies macht sich auch schon beim Einschalten des Mähwerkes bemerkbar.

Die beiden äußersten Mähscheiben mit den aufgesetzten Fördertrommeln sind zugleich als Trägerelemente für den Balken ausgeführt. Zusätzliche Streben oder Aufhängungen, die den Futterfluss stören könnten, gibt es bei diesem Mähwerk nicht. Der bekannte Mähbalken hat eine flache und glatte Bauweise. Die Antriebsräder und Lagerungen der Mähscheiben lassen sich als Einheit ausbauen. Durch die großen Öffnungen sind auch die Zwischenräder herausnehmbar. Serienmäßig ist der Balken mit zwei Verschleißkufen bestückt. Wir sind der Meinung, dass man den Balken auch an den inneren Mähscheiben mit den optional erhältlichen Verschleißkufen bestücken sollte.

JP

Wiegen statt schätzen

Mit der Fahrzeugwaage von Agris lässt sich das Gewicht von Fahrzeugen mit beliebig vielen Achsen erfassen. Und das, ohne vom Traktor absteigen zu müssen.

Das Gewicht der einzelnen Achsen wird während der Überfahrt ermittelt und summiert.
Das Gewicht der einzelnen Achsen wird während der Überfahrt ermittelt und summiert.
Vier Wiegezellen in der Wiegeplattform erfassen während der Überfahrt die Lasten der einzelnen Achsen und summieren diese. Für eine hohe Genauigkeit bei dieser dynamischen Wiegung ist es wichtig, dass möglichst leichtzügig – richtige Gangwahl – über die Plattform gefahren wird. Die optimale Geschwindigkeit liegt zwischen 2 und max. 5 km/h. Der Platz vor der Wiegeplattform und danach muss möglichst eben ausgeführt sein. Im Idealfall sind das 20 m vor der Wiegezelle und 20 m danach. Wichtig ist, dass vor und nach der Messplatte keine Stufen vorhanden sind. Der Hersteller spricht von einer realistischen Genauigkeit in der Praxis von +/- 1 %.

JP

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Aktualisiert am: 25.02.2005 21:14
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