Schweineproduktion in China steigt

Wie die ZMP berichtet, hat China den starken Bestandsrückgang durch Seuchen und Umweltkatastrophen überstanden und investiert wieder mehr in die Schweineproduktion.
In China sind Ende Juni im Jahresvergleich knapp elf Prozent mehr Schweine gehalten worden. Die Schweineschlachtungen erhöhten sich im ersten Halbjahr um ein Fünftel. In der Ferkelerzeugung wurden die Sauenbestände sogar um 20 Prozent aufgestockt, so dass im vierten Quartal des aktuellen Jahres auch deutlich mehr Ferkel erwartet werden. Chinas Tierhaltung hat damit den starken Bestandsrückgang aufgrund von Seuchen und Umweltkatastrophen überstanden. Allein dem starken Winter und durch das schwere Erdbeben in der Provinz Sichuan sind knapp acht Millionen Tiere gestorben. Peking hat kürzlich Gelder in Höhe von 270 Millionen Euro genehmigt, um die Schweineproduktion anzukurbeln.
Die Preisentwicklung ist im Land der Mitte aus Sicht der Mäster erfreulich. Im Großhandel kostete das Kilogramm Schweinefleisch in der ersten Juliwoche 1,95 Euro. Die EU konnte in den ersten fünf Monaten die Lieferungen nach China und Hong-Kong mit 62.000 Tonnen beziehungsweise 206.000 Tonnen gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln.

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Aktualisiert am: 02.08.2008 18:39
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