Schweinepest bei Wildschwein in Rheinland-Pfalz

Die Klassische Schweinepest ist zum 1. Mal im rechtsrheinischen Gebiet von Rheinland-Pfalz aufgetreten. Das Virus wurde im Landesuntersuchungsamt bei einem Wildschwein nachgewiesen.
Der Frischling war nahe der Grenze zu Nordrhein-Westfalen tot aufgefunden worden. In einer Tierseuchenrechtlichen Anordnung werden die Kreise Altenkirchen und Neuwied komplett und der Westerwaldkreis in Teilen zum so genannten “gefährdeten Bezirk” erklärt.

Übertragungsrisiko auf Hausschweine muss eingedämmt werden

Im gefährdeten Bezirk ist in den Schweineställen ist jetzt besonders auf strenge Hygiene zu achten. Das Virus überträgt sich nicht nur direkt von Tier zu Tier, sondern auch über indirekte Wege. Der Erreger kann beispielsweise durch verunreinigte Kleidung oder Schuhe in einen Schweinebestand eingeschleppt werden. Der Personenzugang zu den Tieren ist deshalb auf das Notwendigste einzuschränken, es ist Schutzkleidung zu tragen und die Schuhe sind vor Betreten und Verlassen des Schweinestalls zu desinfizieren. Das Futter muss so gelagert werden, dass Wildtiere keinen Zugang haben. Für Hunde gilt absolutes Stallverbot. (Aho)


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Aktualisiert am: 11.02.2009 09:34

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