Schweinemast: Mit Phasenfütterung Futterkosten senken

Wenn in der Fütterung wirkungsvoll Kosten eingespart werden sollen, muss der Anteil an teuren Futterkomponenten wie Sojaschrot, Mineralfutter oder Aminosäuren gesenkt werden.
Futterkosten: Sojaextraktionsschrot und Mineralfutter einsparen

Sojaextraktionsschrot plus Mineralfutter machen rund 52 Prozent der Futterkosten aus: bei Ferkeln 56 Prozent, bei Mastschweinen 51 Prozent. Wenn wirkungsvoll Kosten eingespart werden sollen, muss der Anteil dieser teuren Futterkomponenten so weit wie möglich zurückgefahren werden. Wie hoch die Einsparungen bei den Futterkosten sind und welche Mast- und Schlachtleistungsergebnisse bei einer zweiphasigen Ferkelaufzucht und anschließenden zweiphasigen Schweinemast im Verlgeich zur einphasigen Ferkelaufzucht und Universalmast zu erzielen sind haben Dr. H. Lindermayer und Dr. W. Preißinger von der bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (D) in einem Fütterungsversuch getestet und berichten darüber auf bauernzeitung.at.

Fütterungsversuch: Fazit und Beantwortung der Versuchsfragen

• Welche Leistungen werden bei Ein- bzw. Zweiphasenfütterung in der Ferkelaufzucht und der anschließenden Mast erreicht?

Das Leistungsniveau war mit 740 Gramm täglichen Zunahmen für den Wachstumsbereich von 9 bis 117 kg LM ordentlich. Ob mit oder ohne Phasenfütterung in der Ferkelaufzucht und/oder Mast, ergaben sich zwischen den Gruppen keine signifikanten Unterschiede bezüglich Futteraufnahme, Futter- und Energieaufwand.

• Ergeben sich Auswirkungen auf die Schlachtleistung?

Phasenfütterung mit reduzierten Rohprotein- und Aminosäuregehalten im Verlauf des Wachstums führte nicht zu niedrigerem Fleischansatz bzw. zu höherer Verfettung.

• Wie hoch liegen die Futterkosten und Nährstoffausscheidungen?

Phasenfütterung nur beim Ferkel senkte die Futterkosten um rund 0,9 Euro pro Tier, nur beim Mastschwein um circa zwei Euro pro Tier und durchgängig um rund 2,5 Euro für das Endprodukt. Die Stickstoff- und Phosphorentlastungen lagen im Bereich von fünf bis zehn Prozent.
In der Gesamtschau ist die durchgängige Phasenfütterung aus Kosten- und Umweltgründen nur zu empfehlen. Die Leistungen werden dadurch keinesfalls schlechter. Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: Mit Phasenfütterung Futterkosten senken (Quelle: bauernzeitung.at)


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Aktualisiert am: 11.12.2010 15:20
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