Schweinemast: Mit HP-Sojaschrot das rapshaltige Mastfutter kostengünstig ergänzen!

Rapsextraktionsschrot (RES) hat sich in der Vergangenheit als kostengünstige Alternative zu Sojaextraktionsschrot (SES) in Mastschweinemischungen bewährt. Bei den empfohlenen Mischungsanteilen von 10 % in der Anfangs- und 15 % in der Endmast kann Sojaschrot allerdings nicht vollständig ersetzt werden.
Bei SES sind aber unterschiedliche Qualitäten am Markt und es stellt sich die Frage, welches SES die RES-haltigen Mischungen (Rapsschrot ist etwas proteinärmer, rohfaserreicher und energieärmer als Sojaschrot) am optimalsten ergänzen kann.

HP-Sojaschrot: Mehr Protein, mehr Energie, weniger Rohfaser!

HP-Sojaextraktionsschrot wird wie auch normales Sojaschrot aus geschälter Saat hergestellt, die Schalen werden jedoch nach dem Toasten nicht wieder zugemischt. Aus diesem Grunde hat es nicht nur einen höheren Rohproteingehalt (HP = high protein - Hochprotein) als normales SES, sondern auch einen wesentlich höheren Energiegehalt. HP-SES mit durchschnittlich 47,4 % Rohprotein bei 89 % TM hat nach der Mischfutterformel 14,47 MJ ME/kg, während das Standard-SES mit durchschnittlich 43,2 % Rohprotein bei 88 % TM lediglich 13,00 MJ ME/kg enthält, womit es bezüglich der Energie nur geringfügig über dem Niveau von Gerste liegt.

DI Hollmichel und Dr. Weiß erklären Ihnen unter folgendem Link, welche ernährungsphysiologischen und ökonomischen Effekte bei der Fütterung von Raps- bzw. Sojaschrot zu betrachten sind: Mit HP-Sojaschrot die rapshaltigen Mastschweinemischungen kostengünstig ergänzen!

(Quelle: HP-Veredelungsproduktion)


Autor:
Aktualisiert am: 23.03.2009 17:30

Landwirt.com Händler Landwirt.com User