Schweinemarkt: Ein Licht am Ende des Weges?

Die Preisentwicklungen an den Schweine-, Ferkel-, Getreide- und Sojamärkten beeinflussen die Wirtschaftlichkeit der Schweineproduktion. Womit Schweinehalter in den nächsten Monaten zu rechnen haben, versuchen Experten zu prognostizieren.
Schweinemarkt: Ein Licht am Ende des Weges?
Schweinemarkt: Ein Licht am Ende des Weges?
Seit nunmehr 17 Wochen (Stand Anfang Juni) liegt der Ferkelpreis auf unverändertem Niveau. Die heurige, ungewöhnlich lange stabile Phase hat vor allem zwei Ursachen. Zum einen beflügelt der schwächer werdende Euro die Schlachtschweineexporte und zum anderen ist es in Österreich gelungen den Trend der steigenden Ferkelimporte umzukehren.

Rohstoffmarkt
Bei Weizen wird laut Schätzung des IGC (international grain council) mit 660 Mio. Tonnen von einer etwas geringeren weltweiten Erntemenge als im Vorjahr ausgegangen. Allerdings wird auch ein geringerer Verbrauch prognostiziert. Bei Mais wird eine prognostizierte Rekordernte auf eine weltweit höhere Nachfrage an Industriemais (z.B. für die Ethanolerzeugung) stoßen.

Schweinemarkt
Zwar sind europaweit die Bestände sind leicht zurückgegangen. Der leichte Anstieg der biologischen Leistungen macht diesen Rückgang aber wieder wett, so dass die Produktion unterm Strich das Vorjahresniveau erreichen wird. Auch der Verbrauch des Jahres 2010 bleibt stabil und stützt sich vorwiegend auf gute Exportbedingungen.

Autoren: Hans-Peter BÄCK, Styriabrid; Roland KAPELLER, Likra Tierernährung und DI Johann Schlederer, VLV Schweinebörse

Mehr dazu finden Sie auf den Seiten 16 und 17 in Ausgabe 12 vom 16.6.2010.

Weiters in dieser Ausgabe:




Aktualisiert am: 04.06.2010 08:57
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