Schweinefleischkonsum in Rumänien eingebrochen

In Rumänien ist der Konsum von Schweinefleisch eingebrochen. Zu dem drastischen Nachfrageeinbruch hat auch die irreführende Bezeichnung „Schweinegrippe“ beigetragen.
Die irreführenden Medienberichte über die "Schweinegrippe" haben die Konsumenten verunsichert
Die irreführenden Medienberichte über die "Schweinegrippe" haben die Konsumenten verunsichert
Wie die Bukarester ADZ-Agentur unter Bezug auf Angaben des rumänischen Fachverbandes der Schweinezüchter berichtete, ist die Nachfrage im November um einen zweistelligen Prozentsatz gesunken. Zwar sei die Höhe des Rückgangs zwischen dem Fachverband und den kleinbetrieblichen Schweineproduzenten strittig; aber die Schätzungen bewegten sich zwischen 20 % und 40 %, so die ADZ-Agentur. Nach ihrer Darstellung hat auch die sogenannte „Schweinegrippe“ zu dem starken Nachfrageeinbruch beigetragen. Die Erkrankung sei von den Verbrauchern fälschlicherweise in Verbindung mit dem Verzehr von Schweinefleisch gebracht worden. Dass die Rumänen den Schweinefleischverbrauch in diesem Jahr stark drosselten, wird auch durch die Importstatistik belegt: In den ersten neun Monaten dieses Jahres importierte das südosteuropäische EU-Mitgliedsland 120 000 t Schweinefleisch, während es im gesamten Jahr 2008 fast 245 000 t waren. Rund 30 % der Einfuhren wurden jeweils durch Lieferungen aus Deutschland abgedeckt.(Quelle: AgrarEurope)


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Aktualisiert am: 28.12.2009 15:39
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