Schweinefleisch: USA stützen den Markt

Das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) wird den Schweinefleischmarkt mit staatlichen Einkäufen im Wert von umgerechnet EUR 21 Mio. stützen. Das gab Landwirtschaftsminister Tom Vilsack bekannt, der damit auf die Hilferufe der US-Mäster reagierte.
Die Schweinefleischerzeugnisse werden auf verschiedene Nahrungsmittel-Hilfsprogramme für Bedürftige in den USA verteilt. Nach eigenen Angaben kaufte das USDA einschliesslich der jüngsten Aufstockung im Haushaltsjahr 2009 insgesamt Schweinefleisch im Wert von EUR 105,6 Mio.


Massive Absatzprobleme durch irreführende Grippenmeldungen

Der nationale Verband der Schweinemäster (NPPC) lobte das Engagement Vilsacks, würde sich jedoch noch umfangreichere Ankäufe wünschen. Der NPPC hatte den Minister Mitte August in einem Schreiben aufgefordert, weitere Hilfsmassnahmen für die unter niedrigen Preisen leidenden Erzeuger zu ergreifen. Neben zusätzlichen Stützungskäufen erwarten sich die Mäster insbesondere mehr Einsatz des USDA für die Öffnung der Exportmärkte. Verschiedene Länder, darunter China, haben ihren Markt für Schweinefleisch aus den USA geschlossen. Zur Begründung verweisen sie auf das Auftreten der neuen Grippe H1N1 in den Vereinigten Staaten.


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Aktualisiert am: 11.09.2009 06:46
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