Schweinefleisch: EU-Kommission schließt Private Lagerhaltung

Die von der EU geförderte Private Lagerhaltung (PLH) zur Stabilisierung des europäischen Schweinemarktes wird geschlossen.
Mit der Einführung der geförderten Lagerhaltung für Schweinefleisch konnte der Schweinemarkt nach der Dioxin-Krise rasch wieder stabilisiert werden.
Mit der Einführung der geförderten Lagerhaltung für Schweinefleisch konnte der Schweinemarkt nach der Dioxin-Krise rasch wieder stabilisiert werden.
Dies hat die Kommission heute im Rahmen des Verwaltungsausschusses Fleisch in Brüssel mitgeteilt. Anträge, die bis Montag dieser Woche einlangten, werden noch akzeptiert, was danach gekommen ist, wird zurückgewiesen. Nachdem die durch die deutsche Dioxin-Affäre unter massiven Druck geratenen Schweinepreise zuletzt wieder gestiegen waren und sich auch die Exportventile wieder öffnen, hatte die Branche mit der Einstellung der PLH gerechnet.

Die Private Lagerhaltung für Schweinefleisch war von der EU Anfang Februar geöffnet worden. Laut Expertenschätzungen langten bisher Anträge in der Größenordnung von 140.000 bis 150.000 t ein, davon stammten laut AMA rund 2.000 t aus Österreich. Die Kommission selbst berichtete am Donnerstag vergangener Woche im Verwaltungsausschuss über Anträge in der Höhe von 129.000 t, davon entfielen 68.000 t auf einen Lagerzeitraum von 90 Tagen, weitere 15.000 t auf 120 Tage und 45.500 t auf einen Zeitraum von 150 Tagen. Der größte Teil des Antragvolumens stammt aus Deutschland, gefolgt von Spanien und Dänemark (Quelle: AIZ)


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Aktualisiert am: 24.02.2011 21:30
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