Schweine: Hoher Muskelfleischanteil alleine ist noch kein Garant für Erfolg

Ein hoher Anteil an Muskelfleisch ist das Ziel jedes Mästers. Über die Abrechnungsmaske macht er sich direkt in der Geldbörse bemerkbar. Hohe Muskelfleischprozente allein sind aber noch kein Garant für den Erfolg.
Wie die Ergebnisse aus den Arbeitskreisen Schweinemast zeigen, sind nur knapp 20 Prozent des Unterschieds in der Direktkostenfreien Leistung (= DfL, früher Deckungsbeitrag) zwischen Betrieben auf Zuschläge für MFA, Mengenstaffel, Vermeidung von Abschlägen aufgrund Über- und Untergewicht und Qualitätsprogramme zurückzuführen. Die restlichen 80 Prozent setzen sich - wie in der folgenden Grafik ersichtlich - aus mehren Faktoren zusammen.



Gute Futterverwertung bringt höhere DfL

Betriebe, die das genetische Potential der Mastschweine "ausfüttern" und dadurch bei den Schweinen neben sehr hohen Tageszunahmen auch hohe Muskelfleischanteilen realisieren, können Futter bzw. Futterkosten einsparen. Gleichzeitig verbessert sich die Futterverwertung und die Betriebe erzielen eine höhere Direktkostenfreie Leistung.

Mit gezielter Eberauswahl zum Erfolg

Für den Erfolg in der Schweinemast sind bei der Eberauswahl eine Reihe von Kriterien zu beachten. Neben der Typenauswahl passend zur eigenen Sauenherde sollte auch ein sehr gutes Zunahmenniveau bei stabilen MFA-Punkten in die Auswahl mit einfließen. Die österreichischen Besamungsstationen unterstützen Sie gerne bei der Ebersauswahl.

Den gesamten Artikel von DI Gerner können Sie unter folgendem Link nachlesen: Muskelfleisch-Anteil ist nur ein Teil der Rechnung

(Quelle: LK NÖ, DI Martina Gerner)

Landwirt-Tipp: Informationen zu den österreichischen Besamungsebern finden Sie unter folgendem Link: Zuchtwertinformationssystem


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Aktualisiert am: 05.03.2009 20:02
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