Schweine: Grippemeldungen verunsichern Schweinefleischverbraucher

Die Fälle von Schweinegrippe in Mexiko und den USA wirken sich bereits auf die internationalen Märkte aus.
Die Krankheitsausbrüche bei Menschen beunruhigen die Gesundheitsbehörden. Ein neuer Subtyp des Influenza-A-Virus H1N1 schlägt seit dem Wochenende hohe Wellen. In Mexiko sind nach Grippeerkrankungen Menschen gestorben, in den USA sind die Krankheitsfälle, die auf den Virus zurückzuführen sind, bisher glimpflich verlaufen.

Neuer Virus noch nie beim Schwein aufgetreten

Als „Schweinegrippe“ wird die Krankheit bezeichnet, obwohl der Virus noch nie beim Schwein aufgetreten ist. Alle bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Virus von Mensch zu Mensch übertragen worden ist, wie der "Ernährungsdienst" schreibt.

Begriff "Schweinegrippe" ist irreführend

Obwohl bisher nicht bekannt sind, dass der Subtyp des Influenza-A-Virus H1N1 auch Schweine infiziert hätte, ist der Markt für Schweinefleisch in Mitleidenschaft gezogen. Das liegt zum einen daran, dass der Begriff „Schweinegrippe“ eine Erkrankung von Schweinen vermuten lässt und die Verbraucher verunsichert sind. Zum anderen kann es tatsächlich passieren, dass Schweine sich beim Menschen anstecken.

Keine Gefahr beim Verzehr von Fleisch

Dann ginge zwar auch vom Verzehr von Fleisch keine Gefahr aus, doch den internationalen Handel bremsen solche Krankheiten aus. Russland hat bereits zum Wochenende Importe von Schweinefleisch unterbunden, das aus US-Bundesstaaten stammt, in denen die Schweinegrippe beim Menschen gefunden worden ist.


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Aktualisiert am: 29.04.2009 08:55
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