Schultes: Tiergesundheitsdienst stärken und für alle Bauern leistbar machen

Über 8.200 Tierhalter in Niederösterreich nehmen am Tiergesundheitsdienst teil und leisten somit einen wesentlichen Beitrag zur Produktion sicherer Lebensmittel. Bisher werden ca. 85 % der landwirtschaftlichen Tierhaltung in NÖ über den TGD betreut.
In Niederösterreich werden bisher ca. 85 % der landwirtschaftlichen Tierhaltung über den TGD betreut.
In Niederösterreich werden bisher ca. 85 % der landwirtschaftlichen Tierhaltung über den TGD betreut.
Einkommensverbesserung durch Qualitätsproduktion baut auch auf einen leistbaren Tiergesundheitsdienst. Ein wesentliches Anliegen ist die Verbesserung der Tiergesundheit der Nutztiere. Der Tiergesundheitsdienst trägt neben zahlreichen Aufgaben auch zur Erhöhung der Produktivität der landwirtschaftlichen Betriebe wesentlich bei.
Abhängig von der Tierart und Bestandsgröße sind zwischen 1 und 4 Betriebserhebungen pro Jahr verpflichtend. Bei diesen tierärztlichen Visiten werden Anhand von Checklisten der Gesundheitszustand der Tiere und weitere haltungsspezifische Parameter evaluiert. Dies stellt einen wichtigen Beitrag zur tierärztlich überwachten Produktion tierischer Lebensmittel dar, ist allerdings mit relativ hohen Kosten verbunden, die für kleinere Betriebe den Zugang erschweren.

Schultes fordert zusätzliche Unterstützung
So fordert Präsident Schultes zusätzliche Unterstützung durch die öffentliche Hand. „Gerade auch kleinen und kleineren Betrieben soll die Teilnahme am Tiergesundheitsdienst erleichtert werden. Unser Ziel ist, dass alle Tierhalter die Mitgliedschaft im Tiergesundheitsdienst anstreben. Eine nachhaltige und sichere Produktion sowie höchste Qualitätsorientierung sind das Ergebnis. Letztendlich profitieren alle von einem gut funktionierenden Tiergesundheitsdienst, sowohl die Bauern, die Tierärzte, die Qualitätsproduktion und damit in jedem Fall die Konsumenten“, unterstreicht Präsident Schultes.


Aktualisiert am: 09.02.2010 01:04
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