Schlechte ökonomische Ergebnisse für Ferkelproduzenten

Aus dem Schweinereport Baden-Württemberg (D) geht hervor, dass der Großteil der Ferkelproduzenten 2009/2010 praktisch umsonst gearbeitet hat.
Danach betrug das durchschnittliche Betriebsergebnis 341 Euro je Sau und Jahr. Damit konnten die Betriebe zwar ihre Stall- und Gemeinkosten decken, nicht jedoch ihre Arbeitskosten.

Geringe Ferkelerlöse

Trotz einer Verbesserung der biologischen Leistungen ist das ökonomische Ergebnis 2009/2010 der Ferkelerzeuger im vergangenen Wirtschaftsjahr schlechter als noch im Vorjahr. Dies lag vor allem an den niedrigeren Ferkelerlösen, die durch die niedrigeren Futterkosten nicht ausgeglichen werden konnten.

Unterdurchschnittliches Ergebnis

Das Ergebnis 2009/10 lag damit unter dem zehnjährigen Durchschnitt von 476 Euro je Sau. Trotz der niedrigen Futterkosten konnten die Betriebe damit die niedrigen Ferkelerlöse nicht ausgleichen, dabei haben sie mit 22,1 abgesetzten Ferkeln je Sau und Jahr sogar noch die biologische Leistung um 0,6 Ferkel steigern könnten.

Nur die 25 Prozent Besten schafften es, auch ihr Arbeitskosten zu decken. Sie erreichten eine Direktkostenfreie Leistung von rund 532 Euro je Sau und Jahr. Dabei kamen sie auf 22,8 verkaufte Ferkel. Auch der Ferkelpreis lag mit drei Euro über dem Durchschnitt. (Quelle: agrarheute.com)

Die genaue Kosten- und Erlöskalkulation finden Sie unter folgendem Link im Schweinereport Baden-Würtemberg 2009/2010: Schweinereport Ökonomie / Biologische Leistungskennzahlen (Quelle: LSZ Boxberg)


Aktualisiert am: 25.11.2010 16:54
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