Schlachtschweinenotierungen spürbar gefallen

An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union hat sich die Abwärtstendenz am Schlachtschweinemarkt beschleunigt. In der Kalenderwoche 35 mussten österreichische Schweinehalter einen Preisabschlag von 4,6 % zur Vorwoche hinnehmen.
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Das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 kg Schlachtgewicht (SG) verringerte sich in der Woche zum 5. September 2010 gegenüber der Vorwoche um 2,63 Euro oder 1,7 % auf 147,66 Euro. Das Vorjahresniveau wurde um 3,7 % verfehlt. Ausschlaggebend für den jüngsten Preisrückgang war die Entwicklung in Spanien und Deutschland, wo die Notierungen jeweils um fast 3 % fielen. In Österreich und Belgien mussten die Schweinehalter sogar Abschläge von 4,6 % beziehungsweise 5,1 % hinnehmen. In engeren Grenzen bewegten sich die Einbußen für Großbritanniens Schweinemäster mit einem Minus von 1,1 %. Andererseits kletterten die Preise in Italien um 1,6 %. Finnland meldete Aufschläge von 3,2 %. Seitwärts tendierten die Notierungen in Dänemark und Irland (Quelle: AgE)


Aktualisiert am: 15.09.2010 14:34
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