Schlachtschweine notieren unverändert


Dem Schlachschweinemarkt fehlen die Impulse. Das Ostergeschäft belebt den Frischeabsatz. Der restliche Markt läuft aber zäh. Die Experten hoffen auf das erste Grillwetter.
Der Preis für Schlachtschweine notiert bei 1,54 Euro (Basispreis) in der KW 13.
Der Preis für Schlachtschweine notiert bei 1,54 Euro (Basispreis) in der KW 13.
Die Notierungen für Schlachtschweine in Österreich und Deutschland bleiben in der Karwoche unverändert, den Märkten fehlen aber die Impulse. Seit Wochen sei der Markt von einer tendenziellen Trägheit als Konsequenz der Probleme beim Export nach Russland und Asien befallen, so der Verband landwirtschaftlicher Veredelungsproduzenten OÖ, VLV. Der heimische Schweinemarkt sei reichlich versorgt, Frischfleisch könne jedoch dank des in der Karwoche belebten Ostergeschäfts zufriedenstellend abgesetzt werden, mache aber nur ein Drittel des Marktes aus. Die restliche Vermarktung laufe aber schleppend. Das Ostergeschäft habe jedenfalls gereicht, die Notierung an der Schweinebörse für die laufende Woche unverändert festzulegen.
Auch vom deutschen Pendant, Vereinigung von Erzeugergemeinschaften Vieh und Fleisch (VEZG), heißt es, das Angebot schlachtreifer Schweine entspreche im Wesentlichen der guten Nachfrage der Schlachtunternehmen, weshalb die vorösterliche Belebung des Fleischgeschäfts mit Blick auf die fehlenden Schlachttage während es Osterfestes zwar ausreiche, die Notierungen zu halten, aber auch zu wenig sei, Preissteigerungen durchzusetzen. Denn während der Gusto auf den traditionellen Osterschinken Impulse setze, müsse andererseits Speck für die Verarbeitung eingelagert oder verschleudert werden. Vom Einsetzen des Frühlings und ersten Grillaktivitäten bei schönerem Wetter erhofft sich der VLV aber zumindest im April auch eine Aufhellung der Stimmung am heimischen Schlachtschweinemarkt.

Aktualisiert am: 27.03.2013 17:39
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