Schlachtschweine: Rückläufiges Angebot lässt Preisanstieg erwarten

Der europäische Markt für Schlachtschweine steht in der aktuellen Schlachtwoche in den Startlöchern für den Preisanstieg.
Teilweise konnten die Länder den Aufwärtstrend schon umsetzen, doch die meisten EU-Länder notierten unverändert.

Schlachtschweinemarkt in Österreich knapp versorgt

Ein Plus von 3 Cent verbuchte für sich die österreichische Notierung mit der Begründung eines unterversorgten Marktes mit Schlachtschweinen. Auch in Belgien stieg der Preis an. Deutschland und Niederlande konnten noch keinen Preisanstieg durchsetzen, obwohl die Marktbeteiligten aufgrund des rückläufigen Lebendangebots fest damit gerechnet hatten.

Schwache Nachfrage und Exportprobleme verhinderten Preiskorrektur

Aufgrund schwacher Inlandsnachfrage und Schwierigkeiten im Exportgeschäft konnten die Schlachtunternehmen aus ihrer Sicht erfolgreich gegensteuern. Aufgrund von Wechselkursschwankungen ist der Export nach Osteuropa stark ins Stocken geraten. In Dänemark, Frankreich und Irland gaben die Preise für Schlachtschweine nach. In Großbritannien und Schweden fällt die korrigierte Notierung aufgrund schwächerer Währungen niedriger aus als in der Vorwoche.

Angebot an schlachtreifen Schweinen sinkt

Das Angebot an schlachtreifen Schweinen wird in der laufenden Schlachtwoche weiter abnehmen. Gleichzeitig werden die Konsumenten zum Monatsanfang dem Fleischgeschäft die nötigen Impulse verschaffen. Daher sind die weiteren Aussichten sehr freundlich. (isn)


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Aktualisiert am: 27.01.2009 19:32
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