Schlachtrinderpreise unter Druck

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Einkäufer der Schlachthöfe versuchen aufgrund der schwachen Nachfrage nach Rindfleisch die Preise nach unten zu drücken. Bis Anfang Juli bleiben die Preise aber überwiegend stabil bis regional leicht rückläufig.
Kurz vor Ferienbeginn wackeln die Schlachtrinderpreise aufgrund der ruhigen Rindfleischnachfrage. Foto: Taferner
Kurz vor Ferienbeginn wackeln die Schlachtrinderpreise aufgrund der ruhigen Rindfleischnachfrage. Foto: Taferner
Der Markt bei männlichen Schlachtrindern zeigt sich EU-weit weitestgehend ausgeglichen. Bei weiblichen Schlachtrindern ist der Markt etwas uneinheitlicher, es wird mit größeren Angebotszahlen gerechnet. Die Erzeugerpreise sind überwiegend stabil.

Keine Notierung für Jungstiere

In Österreich trifft ein normales Angebot bei Jungstieren auf eine etwas schwächere Nachfrage seitens des Lebensmittelhandels. Mit der Schlachthofbranche konnte in der laufenden Woche keine Preiseinigung erzielt werden.

Bei Schlachtkühen ist das Angebot weiterhin knapp, die Preise sind stabil.

Bei Schlachtkälbern trifft ein geringeres Angebot auf eine ruhige Nachfrage, die Preise sind unverändert.

Preiserwartungen netto für Woche 26 (25.06. – 01.07.2018)
Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!

Jungstier Notierung ausgesetzt (KW 25: € 3,43)

Kalbin € 3,13

Kuh € 2,63

Schlachtkälber € 5,25

Quelle: Österreichische Rinderbörse

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche

Aktualisiert am: 25.06.2018 18:41