Schlachtrindermarkt stabilisiert sich

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EU-weit scheinen die Preisschwächen der Vorwochen im Handel mit Schlachtrindern nun langsam ein Ende zu finden. Auch der Handel mit Jungstieren scheint sich zunehmend zu stabilisieren.
Der Preisdruck am Schlachtrindermarkt entspannt sich Ende Mai. Foto: Taferner
Der Preisdruck am Schlachtrindermarkt entspannt sich Ende Mai. Foto: Taferner
In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren stabil und trifft auf eine für diese Jahreszeit normale Nachfrage. Die Preise weisen eine stabile Tendenz auf. EU-weit weicht der Druck auf den Jungstierpreis vor allem aufgrund des rückläufigen Angebotes. Zwar ist die Nachfrage seitens der Schlachtindustrie nicht rege aber die überschaubaren Mengen lassen sich zumeist problemlos absetzen.

Bei Kalbinnen sind Angebot und Nachfrage stabil, die Preise bleiben unverändert.

Bei den weiblichen Schlachtrindern wird in den EU-Mitgliedsländern von einem begrenzten Angebot berichtet, die Nachfrage dürfte sich hier etwas beleben. In Österreich trifft ein geringes Angebot an Schlachtkühen auf eine für diese Jahreszeit normale Nachfrage. Die Preise sind stabil.

Bei Schlachtkälbern ist das Angebot etwas höher und trifft auf eine schwache Nachfrage. Die Preise sind leicht rückläufig.

Preiserwartungen netto für Woche 22 (28.05.2018-03.06.2018)
Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!

Jungstier € 3,43 (- 3 Cent gg. KW 19)

Kalbin € 3,13

Kuh € 2,59

Schlachtkälber € 5,35 (- 10 Cent)

Quelle: Österreichische Rinderbörse

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche

Aktualisiert am: 28.05.2018 17:49
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